Während die Ostseeküste in der Hauptsaison vielerorts an Kapazitätsgrenzen stößt, besitzt Demmin einen touristischen Vorteil, der deutlich ruhiger daherkommt: Wasser, Natur und eine Landschaft, die unmittelbar im Stadtzentrum beginnt. Peene, Tollense und Trebel treffen hier zusammen und geben Demmin sein Profil als Dreistromstadt.
Die Peene gehört zu den bekanntesten Naturflüssen Nordostdeutschlands. Die Umgebung Demmins ist von Moor- und Naturschutzlandschaften geprägt.
35 Wildfischarten in den Gewässern
Das Tourismusportal nennt Demmin als besonders fischartenreiche Stadt Mecklenburg-Vorpommerns. In den umliegenden Gewässern kommen demnach 35 Wildfischarten vor. Auch Biber, Fischotter und Seeadler sind in der Region heimisch.
Damit bietet die Landschaft mehr als klassische Freizeitfahrten auf dem Wasser.
Wasserwanderer bringen Kaufkraft
Gäste, die mit Kanu oder Boot unterwegs sind, benötigen Übernachtungen, Gastronomie, Einkaufsmöglichkeiten und touristische Dienstleistungen.
Gerade kleinere Städte können davon profitieren, wenn es gelingt, Besucher nicht nur durchfahren zu lassen, sondern für mehrere Stunden oder einen ganzen Tag im Ort zu halten.
Stadtgeschichte ergänzt Naturangebot
Demmin kann Naturtourismus zudem mit historischen Sehenswürdigkeiten verbinden.
Rathaus, St. Bartholomaei, Luisentor und Hanseviertel liegen vergleichsweise nah beieinander.
Daraus entsteht ein Angebot, das Natur und Stadtbesuch verbindet – ein Vorteil gegenüber reinen Ferienorten ohne städtisches Zentrum.
Quellen
Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern: Hansestadt Demmin und Dreistromland