Cottbus wird Anfang September zum Treffpunkt für Schachspieler aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Am Samstag, dem 5. September 2026, findet im Max-Steenbeck-Gymnasium die 4. Deutsche Schachmeisterschaft für MINT-Berufe statt. Bis zu 64 Teilnehmer können antreten. Die Stadt Cottbus will die Veranstaltung zudem bei einem Pressegespräch am 11. August näher vorstellen. Pressetermine der Stadt CottbusChóśebuz vom 10.08.-16.08.2026.pdfPDF
Neun Runden Schnellschach stehen auf dem Programm
Austragungsort der Meisterschaft ist die Aula des Max-Steenbeck-Gymnasiums in der Universitätsstraße 18.
Das Turnier beginnt um 11 Uhr. Die Siegerehrung ist nach derzeitiger Planung gegen 17 Uhr vorgesehen.
Gespielt werden neun Runden nach dem Schweizer System. Dabei treten nicht zwangsläufig alle Teilnehmer gegeneinander an. Vielmehr werden im Verlauf des Turniers Spieler mit ähnlichen bisherigen Ergebnissen einander zugeordnet.
Für jede Partie erhält jeder Spieler zehn Minuten Bedenkzeit. Nach jedem ausgeführten Zug kommen fünf Sekunden hinzu.
Damit handelt es sich um ein Schnellschachformat, bei dem nicht nur strategisches Verständnis, sondern auch schnelle Entscheidungen gefragt sind.
Teilnahme richtet sich gezielt an Menschen aus MINT-Berufen
Die Meisterschaft ist kein klassisches offenes Schachturnier für jedermann.
Teilnahmeberechtigt sind Mitglieder der Emanuel Lasker Gesellschaft sowie Spielerinnen und Spieler mit einem Bezug zu Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik.
Das schließt Menschen ein, die bereits einen entsprechenden Beruf ausüben, sich in einer fachbezogenen Ausbildung befinden oder ein MINT-Fach studieren.
Auch internationale Teilnehmer können sich für das Turnier anmelden.
Die Verbindung von Schach und MINT-Fächern ist bewusst gewählt. Beide Bereiche verlangen analytisches Denken, das Erkennen von Strukturen und die Fähigkeit, komplexe Situationen vorauszuberechnen.
Teilnehmerzahl auf 64 begrenzt
Für das Turnier stehen maximal 64 Plätze zur Verfügung.
Die Vergabe erfolgt nach Eingang der Anmeldungen. Interessierte müssen sich deshalb rechtzeitig entscheiden.
Anmeldeschluss ist der 17. August 2026. Das Startgeld beträgt acht Euro.
Damit verbleiben nach der angekündigten Vorstellung des Turniers durch die Stadt am 11. August nur noch wenige Tage bis zum Ende der Anmeldefrist.
Die Sieger der Meisterschaft sollen mit den Auszeichnungen „Vera 2026“ beziehungsweise „Viktor 2026“ geehrt werden. Auch für die weiteren Teilnehmer sind Sachpreise vorgesehen.
Cottbus soll als Schachstandort gestärkt werden
Hinter der Meisterschaft steht die Emanuel Lasker Gesellschaft.
Sie verfolgt mit dem Turnier nicht allein ein sportliches Ziel. Nach Angaben des Veranstalters soll Schach zugleich als Kultur- und Bildungsgut vermittelt und Cottbus als Schachstandort stärker wahrgenommen werden.
Namensgeber der Gesellschaft ist Emanuel Lasker, der von 1894 bis 1921 Schachweltmeister war und zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der deutschen Schachgeschichte zählt.
Die MINT-Meisterschaft ist dabei Teil eines breiteren Engagements, mit dem Schach mit unterschiedlichen Berufs- und Gesellschaftsgruppen verbunden wird.
Für Cottbus fügt sich das Turnier zugleich in eine Reihe weiterer Schachveranstaltungen ein, die Anfang September in der Stadt stattfinden sollen.
Stadt stellt Meisterschaft am 11. August vor
Dass die Veranstaltung auch für die Stadt eine größere Bedeutung besitzt, zeigt die aktuelle Terminplanung des Rathauses.
Beim Pressegespräch der Stadt Cottbus/Chóśebuz am Dienstag, dem 11. August, gehört die 4. Deutsche MINT-Schachmeisterschaft zu insgesamt sechs angekündigten Themen.
Das Gespräch beginnt um 13 Uhr im Raum Montreuil des Stadthauses am Erich Kästner Platz.
Neben der Schachmeisterschaft sollen dort unter anderem das erste Benefizkonzert von Medizinischer Universität Lausitz – Carl Thiem und Konservatorium, der Lausitzer Vorsorge- und Präventionstag, ein neuer Termin für das Spreekonzert, die Stadtmarketingbörse sowie der Mobilitätsdienst der Malteser thematisiert werden. Pressetermine der Stadt CottbusChóśebuz vom 10.08.-16.08.2026.pdfPDF
Max-Steenbeck-Gymnasium passt zum MINT-Profil
Mit dem Max-Steenbeck-Gymnasium wurde für die Meisterschaft ein Veranstaltungsort gewählt, der thematisch zum Charakter des Turniers passt.
Die Schule besitzt einen ausgeprägten mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt. Damit treffen bei der Meisterschaft nicht nur Schach und MINT-Berufe zusammen, sondern auch der Austragungsort steht für naturwissenschaftliche und technische Bildung.
Am 5. September wird die Aula der Schule für mehrere Stunden zum Turniersaal.
Für die Teilnehmer geht es dabei um mehr als einen Meistertitel. Die Veranstaltung soll Menschen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen und technischen Fachrichtungen miteinander zusammenbringen.
Das Schachbrett wird damit zum gemeinsamen Nenner zwischen Informatikern, Ingenieuren, Naturwissenschaftlern, Mathematikern, Studierenden und Auszubildenden.
Quellen
Stadt Cottbus/Chóśebuz – Pressetermine für den Zeitraum vom 10. bis 16. August 2026, Stand 7. August 2026