In Cottbus-Schmellwitz ist die Feuerwehr in der Nacht zum Freitag zweimal zu Bränden im Keller eines Wohnhauses ausgerückt. Beim ersten Einsatz mussten fünf Menschen und eine Katze über eine Drehleiter von verrauchten Balkonen gerettet werden. Wie die Stadt Cottbus mitteilt, wurden mehrere Bewohner wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftungen medizinisch behandelt.

Vier Kellerboxen stehen in Flammen

Der erste Alarm ging am Freitag, 14. August 2026, gegen 2.17 Uhr ein.

Beim Eintreffen der Feuerwehr standen in der Willi-Budich-Straße vier Kellerboxen sowie größere Mengen Unrat und gelagerte Reifen in Vollbrand.

Sechs Bewohner werden behandelt

Während der Löscharbeiten retteten die Einsatzkräfte fünf Personen und eine Katze mit der Drehleiter von stark verrauchten Balkonen.

Insgesamt wurden sechs Menschen mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst untersucht und vor Ort behandelt.

Feuerwehr wird erneut alarmiert

Gegen 5.40 Uhr ging an derselben Adresse erneut ein Brandalarm ein.

Diesmal brannten zwei Kellerboxen, die beim ersten Feuer noch unbeschädigt geblieben waren.

Gasflaschen und Kraftstoff gesichert

Beim zweiten Einsatz kühlten und sicherten die Feuerwehrleute zwei Propangasflaschen sowie einen Kraftstoffkanister.

Zwei weitere Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung behandelt und anschließend in das MUL-CT gebracht.

Wohnhaus kann nicht freigegeben werden

Nach dem zweiten Brand waren die Schäden an der technischen Gebäudeausrüstung so erheblich, dass die Bewohner nicht in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.

Der Vermieter stellte nach Angaben der Stadt Ersatzunterkünfte bereit, während die Polizei die Ermittlungen zu den Brandursachen übernahm.

Quelle: Stadt Cottbus, Pressebüro