Die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem baut parallel zum neuen Medizinstudium ihre Forschungsförderung aus. Zwei Programme richten sich an wissenschaftlichen Nachwuchs und promovierte Wissenschaftlerinnen. Wie die Universität mitteilt, endet die aktuelle Bewerbungsfrist bereits am Samstag, 15. August.
Promotionsprogramm unterstützt eigene Projekte
Das Promotionsförderprogramm richtet sich an Nachwuchswissenschaftler, die ein selbst entwickeltes Forschungsprojekt mit dem Ziel einer Promotion umsetzen wollen.
Die Förderung soll mehr zeitliche Flexibilität und Unabhängigkeit für wissenschaftliches Arbeiten schaffen.
Regine-Hildebrandt-Programm für Wissenschaftlerinnen
Das zweite Programm richtet sich gezielt an promovierte Frauen an der MUL-CT.
Damit will die Universität wissenschaftliche Karrierewege von Frauen fördern und die Nachwuchsentwicklung systematisch aufbauen.
Forschung wächst parallel zur Universität
Die MUL-CT befindet sich insgesamt noch im Aufbau. Bis 2035 sind mehr als 80 Professuren und zwei zentrale Forschungsschwerpunkte vorgesehen.
Derzeit beschäftigt die Einrichtung rund 4.200 Menschen aus mehr als 60 Nationen und versorgt jährlich mehr als 150.000 stationäre und ambulante Patienten.
Frist endet am 15. August
Interessierte müssen deshalb kurzfristig reagieren.
Die Förderprogramme zeigen zugleich, dass Cottbus nicht nur neue Medizinstudierende gewinnen will, sondern auch eine eigene wissenschaftliche Nachwuchsstruktur aufbaut.
Quelle:
Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem.