Im Volkspark Madlow beginnen ab Montag umfangreiche Sondierungsarbeiten nach möglichen Kampfmitteln. Dafür wird das Waldgebiet der Madlower Schluchten vollständig für Besucher gesperrt. Wie lange die Arbeiten dauern, ist derzeit noch offen.
COTTBUS. Spaziergänger, Radfahrer und Erholungssuchende müssen sich im Bereich der Madlower Schluchten auf umfangreiche Einschränkungen einstellen. In der Woche ab dem 27. Juli 2026 lässt der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg das Gebiet routinemäßig nach möglichen Kampfmitteln absuchen.
Die Arbeiten werden durch eine vom Kampfmittelbeseitigungsdienst beauftragte Fachfirma ausgeführt. Während der Sondierung darf der betroffene Wald nicht betreten werden.
Gesamtes Waldgebiet wird gesperrt
Die Sperrung umfasst das Waldstück zwischen:
- dem Madlower See,
- der Bautzener Straße,
- und der Bahnstrecke Cottbus–Görlitz.
Auch sämtliche Wege innerhalb dieses Bereichs können während der Arbeiten nicht genutzt werden.
Nach Angaben der Stadt betrifft die Sperrung außerdem die Bautzener Straße sowie den Radweg östlich der Spree zwischen dem Kiekebuscher Wehr und dem Madlower See.
Sperrungen dringend beachten
Die Stadt weist darauf hin, dass die Absperrungen unbedingt eingehalten werden müssen. Die Untersuchung dient dazu, mögliche Kampfmittel im Boden aufzuspüren und Gefahren auszuschließen.
Besucher sollten das Gebiet weiträumig umgehen und alternative Spazier- und Radwege nutzen. Konkrete Umleitungen wurden in der Mitteilung zunächst nicht genannt.
Ende der Arbeiten noch offen
Wie lange die Sondierung dauern wird, kann derzeit noch nicht angegeben werden. Die Dauer hängt unter anderem davon ab, welche Ergebnisse die Suche liefert und ob verdächtige Gegenstände gefunden werden.
Die Stadt will die Öffentlichkeit voraussichtlich informieren, sobald das Gebiet wieder freigegeben werden kann.
Quelle
Stadt Cottbus, Büro des Oberbürgermeisters: Mitteilung zur Kampfmittelsondierung in den Madlower Schluchten vom 27. Juli 2026.