Kaputte Alltagsgegenstände müssen nicht automatisch im Müll landen. Am Mittwoch, 2. September 2026, öffnet in Bischofswerda wieder das Reparaturcafé „Schiebock Schraubt“. Wie die Stadt mitteilt, hilft dort ein inzwischen sechsköpfiges Team bei der Reparatur mechanischer und elektronischer Gegenstände.

Das Angebot findet von 16 bis 18 Uhr im B28 statt.

Reparaturen sollen Ressourcen sparen

Im Reparaturcafé geht es darum, defekte Gegenstände möglichst lange weiterzuverwenden.

Das spart nicht nur Geld, sondern kann auch Abfall vermeiden und den Verbrauch neuer Rohstoffe reduzieren.

Besucher bringen ihre kaputten Gegenstände mit und versuchen gemeinsam mit den Helfern, eine Lösung zu finden.

Ersatzteile können aus dem 3D-Drucker kommen

Eine Besonderheit des Angebots ist die Möglichkeit, bestimmte fehlende Bauteile selbst herzustellen.

Nach Angaben der Stadt können geeignete Ersatzteile teilweise mit einem 3D-Drucker gefertigt werden.

Damit lassen sich auch Reparaturen ermöglichen, für die handelsübliche Ersatzteile schwer oder gar nicht mehr erhältlich sind.

Kosten entstehen grundsätzlich nur für Material

Die Unterstützung des Reparaturteams ist nicht als kommerzieller Reparaturdienst gedacht.

Kosten fallen grundsätzlich nur dann an, wenn Ersatzteile oder anderes Material benötigt werden.

Ob ein Gegenstand tatsächlich repariert werden kann, lässt sich allerdings immer erst nach einer Prüfung feststellen.

Quelle

Stadt Bischofswerda, Schiebock Schraubt