Persönliche Vergangenheit endet nicht automatisch mit einem neuen Lebensabschnitt. Genau davon handelt die nächste Ausstellung der Galerie Bernau. Am Freitag, 14. August, wird um 18 Uhr „Wie lange dauert die Vergangenheit?“ eröffnet. Die Künstlerinnen Maria Koch und Helga Elsner Torres beschäftigen sich darin mit Herkunft, Migration, Veränderung und biografischen Brüchen.

Die Ausstellung läuft anschließend vom 15. August bis zum 3. Oktober.

Zwei unterschiedlich von Migration geprägte Biografien

Beide Künstlerinnen bringen eigene Erfahrungen in das Projekt ein.

Die Ausstellung arbeitet mit unterschiedlichen Medien und Perspektiven. Dadurch soll keine einheitliche Erzählung über Migration entstehen, sondern ein vielschichtiger Blick auf Erinnerung und Veränderung.

Besucher sollen selbst Teil des Projekts werden

Besonders interessant ist der partizipative Ansatz.

Im Verlauf der Ausstellung sollen Besucher ein „Archiv des persönlichen Wandels“ mitentwickeln.

Damit wird die Galerie nicht nur zum Ort, an dem fertige Kunstwerke betrachtet werden, sondern auch zum Raum für eigene Erinnerungen.

Thema passt zu wachsender Stadt

Bernau ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen.

Menschen ziehen aus Berlin, anderen Regionen Deutschlands und aus dem Ausland in die Stadt. Unterschiedliche Lebensgeschichten treffen damit täglich aufeinander.

Eine Ausstellung über Herkunft und Wandel bekommt in diesem Umfeld eine konkrete lokale Dimension.

Quellen

Galerie Bernau: „Wie lange dauert die Vergangenheit?“, August bis Oktober 2026

BeSt Bernauer Stadtmarketing: Ausstellungseröffnung am 14. August 2026