Berliner Unternehmen sollen sich systematischer auf schwere Betriebsstörungen vorbereiten. Senat und Wirtschaftsorganisationen haben dafür ein gemeinsames Resilienzangebot geschaffen, weil vielen Betrieben bislang konkrete Notfallpläne fehlen.

Risiken reichen bis Sabotage

Wie die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe mitteilt, zählen Stromausfälle, Cyberangriffe, Extremwetter, Sabotage und gestörte Lieferketten zu den zentralen Szenarien.

Betroffen sein können Büros, Produktionsstätten, Geschäfte und Kühlketten.

Notfallpläne fehlen teilweise

Viele Unternehmen haben mögliche Krisen bereits analysiert. Nach Angaben der Wirtschaftsverwaltung verfügen jedoch nicht alle über klare Pläne für den Ernstfall.

Auch vorhandene Beratungsangebote sind vielen Firmen nicht ausreichend bekannt.

Wirtschaft bündelt Beratung

An der Initiative beteiligen sich Senatsverwaltung, IHK Berlin, Handwerkskammer Berlin, Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg und Berlin Partner.

Eine neue Übersicht bündelt bestehende Beratungs-, Unterstützungs- und Schulungsangebote.

Betriebe sollen handlungsfähig bleiben

Ziel ist eine schnellere Reaktion auf größere Störungen. Unternehmen sollen ihre wichtigsten Betriebsabläufe identifizieren und die eigene Krisenvorsorge belastbarer organisieren.

Quelle

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Pressemitteilung vom 11. August 2026.