Viktoria Berlin hat einen bereits sicher geglaubten Erfolg in der Schlussphase noch aus der Hand gegeben. Die Berlinerinnen führten gegen den VfL Bochum fast 80 Minuten lang, verloren am Ende aber mit 1:2. Der entscheidende Gegentreffer fiel erst in der Nachspielzeit.
Dabei begann die Begegnung optimal.
Melina Reuter erzielte bereits in der achten Minute das 1:0 für Viktoria.
Die Berlinerinnen verteidigten diesen Vorsprung anschließend über weite Strecken der Begegnung.
Bochum dreht das Spiel binnen weniger Minuten
Erst in der 87. Minute gelang Bochum der Ausgleich.
Alina Angerer traf zum 1:1.
Viktoria musste plötzlich um den zuvor so nahen Sieg kämpfen.
In der zweiten Minute der Nachspielzeit kam es noch schlimmer.
Amelie Friederike Fölsing erzielte das 2:1 für Bochum und drehte die Begegnung endgültig.
Für Viktoria ist die Niederlage besonders bitter, weil die Mannschaft unmittelbar vor dem zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel stand.
Statt eines perfekten Starts bleibt die Erkenntnis, dass in der neuen Liga bis zum Schlusspfiff höchste Konzentration erforderlich ist.