Bestattungen und weitere Leistungen auf landeseigenen Berliner Friedhöfen werden teurer. Der Senat hat die Gebührenordnung geändert. Hintergrund sind steigende Kosten, die von den Friedhofsverwaltungen nicht mehr vollständig durch Einsparungen ausgeglichen werden können.

Gebühren waren lange stabil

Wie die Senatskanzlei Berlin mitteilt, blieben die Gebühren für Bestattungen und Feierhallen über längere Zeit weitgehend unverändert.

Mehrkosten wurden bislang vor allem durch Einsparungen bei Personal und Sachmitteln aufgefangen.

Einsparreserven sind ausgeschöpft

Nach Angaben des Senats reichen diese Möglichkeiten inzwischen nicht mehr aus.

Deshalb wird die Gebührenordnung für landeseigene Friedhöfe zum vierten Mal geändert.

Tarife werden neu geordnet

Mit der Anpassung berücksichtigt Berlin zugleich neue umsatzsteuerliche Vorgaben.

Die Gebührenstruktur soll dadurch übersichtlicher und leichter nachvollziehbar werden.

Berlin verweist auf andere Städte

Nach Einschätzung des Senats liegen die Berliner Gebühren weiterhin unter denen mehrerer anderer Großstädte.

Als Vergleich nennt die Verwaltung unter anderem Potsdam und Hamburg.

Quelle

Senatskanzlei Berlin, Pressemitteilung vom 11. August 2026