Der ausgetrocknete Beerenpfuhl in Hellersdorf-Nord soll renaturiert werden. Ab Sommer 2027 soll wieder Wasser in das Kleingewässer fließen, indem Niederschläge aus der Umgebung gezielt aufbereitet werden.
Regenwasser bekommt neuen Weg zum Beerenpfuhl
Wie das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf mitteilt, gehört der Beerenpfuhl zur Hönower Weiherkette. Trockenheit hat dem Kleingewässer in den vergangenen Jahren stark zugesetzt.
Künftig soll Regenwasser von umliegenden Dächern, Höfen und Straßen genutzt werden. Es gelangt über einen bestehenden Kanal zunächst in eine Vorreinigungsanlage und danach in den Beerenpfuhl.
Bauarbeiten sollen im September beginnen
Die ersten Arbeiten sind für September 2026 vorgesehen. Zunächst werden landschaftsplanerische Maßnahmen umgesetzt.
Dazu gehört die Entfernung von Gehölzen, die den Beerenpfuhl derzeit überwuchern. Das eigentliche Ziel bleibt eine stabilere Wasserversorgung des Gewässers.
Spaziergang erklärt das Projekt
Am 24. August laden die Berliner Wasserbetriebe zu einem Informationsspaziergang ein. Start ist um 16 Uhr an der Zerbster Straße 20.
Fachleute erklären dort das Regenwassermanagement und den Schutz kleiner Gewässer. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Quelle: Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf; Berliner Wasserbetriebe