Die Stiftung Fürst-Pückler-Park rät dringend davon ab, die gesperrten Teile der Anlage zu betreten. Zugänglich bleiben lediglich das Neue Schloss, das Vorwerk und deren unmittelbare Umgebung.
Schäden auf riesigem Parkgelände
Der deutsch-polnische Landschaftspark umfasst rund 830 Hektar. Mitarbeiter versuchen derzeit, sich einen vollständigen Überblick über die Schäden zu verschaffen.
Bekannt ist bislang, dass mehrere Bäume umgestürzt und zahlreiche Äste abgebrochen sind. Das genaue Ausmaß lässt sich wegen der Größe der Anlage noch nicht abschließend beziffern.
Gefahren sollen bis zum Wochenende beseitigt werden
Die größten Gefahrenbereiche sollen möglichst bis zum Wochenende gesichert oder geräumt werden. Ob anschließend weitere Teile des Parks wieder geöffnet werden können, hängt vom Fortschritt der Arbeiten ab.
Beschädigte oder instabile Bäume können auch nach einem Sturm unvermittelt Äste verlieren oder umstürzen. Deshalb bleiben einzelne Wege vorsorglich gesperrt.
Weitere Gewitter können Arbeiten erschweren
Die Aufräumarbeiten könnten durch weitere Gewitter behindert werden. Für die Oberlausitz wurden erneut Starkregen, Hagel und schwere Sturmböen nicht ausgeschlossen.
Besucher sollten deshalb vor ihrer Anreise aktuelle Hinweise der Stiftung beachten.
Park gehört zum deutsch-polnischen Welterbe
Der Fürst-Pückler-Park erstreckt sich auf beiden Seiten der Lausitzer Neiße über Deutschland und Polen.
Hermann Fürst von Pückler-Muskau begann 1815 mit der Gestaltung der Anlage. Seit 2004 gehört der Park zum UNESCO-Welterbe und gilt als herausragendes Beispiel europäischer Landschaftsarchitektur.
Quellen
– Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau: Aktuelle Informationen zu Sturmschäden und Sperrungen
– Deutsche UNESCO-Kommission: Informationen zum Muskauer Park