Für eine außergewöhnliche Ausstellung im Neuen Schloss von Bad Muskau beginnt die letzte Woche. Nur noch bis Sonntag, 16. August, ist dort die Schau zum Landschaftsmaler Carl Graeb und seiner Muskauer Aquarellserie geöffnet.
Graeb gehörte im 19. Jahrhundert zu den angesehenen Landschafts- und Architekturmalern seiner Zeit.
Zwischen 1855 und 1860 entstand eine Serie großformatiger Aquarelle, die die damalige Standesherrschaft Muskau dokumentiert.
Werke konnten für Bad Muskau gesichert werden
Die Stiftung Fürst-Pückler-Park konnte die Serie im Jahr 2021 erwerben.
Finanziert wurde der Ankauf unter anderem mit Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, der Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, des Bundes, der Kulturstiftung der Länder, des Freistaates Sachsen sowie durch Spenden.
Damit befinden sich die Bilder heute wieder an jenem Ort, dessen Landschaft sie dokumentieren.
Fenster in das Muskau des 19. Jahrhunderts
Die Aquarelle besitzen deshalb nicht nur künstlerischen Wert.
Sie zeigen auch, wie Gebäude, Landschaft und Parkanlage Mitte des 19. Jahrhunderts aussahen.
Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet und endet am 16. August.
Quellen
Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau Stadt Bad Muskau
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