Vor der St. Annenkirche steht am Mittwoch, 19. August, die letzte angekündigte Aufführung des „erzgebirgischen Jedermann“ in diesem Sommer an. Von 20 bis 21.30 Uhr verbindet die Inszenierung Hofmannsthals berühmten Stoff mit regionalen Sagen, erzgebirgischen Elementen und einem Ensemble aus professionellen Darstellern und Menschen aus der Region.
Weltliteratur wird ins Erzgebirge verlegt
Nach Angaben des Tourismusverbandes basiert die Aufführung auf Hugo von Hofmannsthals „Spiel vom Sterben des reichen Mannes“. Die bekannte Geschichte wird jedoch in eine erzgebirgische Welt übertragen.
Mundart-Elemente, regionale Sagen und Motive aus der Bergbaugeschichte treffen dabei auf die Sprache des klassischen Theaterstücks.
Bürger stehen gemeinsam mit Profis auf der Bühne
Eine Besonderheit des Projektes ist die Beteiligung von Menschen aus dem Erzgebirge. Einige von ihnen sammeln bei der Produktion erstmals Erfahrungen auf einer Theaterbühne und spielen gemeinsam mit dem professionellen Ensemble.
Die historische Kulisse vor St. Annen wird damit nicht nur zum Spielort, sondern selbst zum Bestandteil der Inszenierung.
Quelle: Erzgebirgische Theater- und Orchester GmbH; Tourismusverband Erzgebirge e. V.