Ein historischer Neuanfang vor genau 200 Jahren steht heute im Schlossmuseum Altenburg im Mittelpunkt. Um 14 Uhr beginnt eine Führung durch die Sonderausstellung „Koffer, Kutschen und Kartons – 200 Jahre Ankommen in Altenburg“.
Ausgangspunkt ist das Jahr 1826. Nach dem Teilungsvertrag zu Hildburghausen wurde das Herzogtum Sachsen-Altenburg neu gegründet.
Herzog Friedrich musste neuen Hof aufbauen
Mit dem politischen Neuanfang war auch ein persönlicher Umbruch verbunden.
Herzog Friedrich verlor seine bisherige Residenz in Hildburghausen und musste sich in Altenburg mit einem neuen Hofstaat und einer neuen Residenz einrichten.
Die Ausstellung zeigt, welche Veränderungen damit im Schloss verbunden waren.
Möbel, Dokumente und Kunstwerke erzählen vom Umzug
Historische Dokumente, Kunstwerke, Mobiliar und Dekorationsobjekte machen sichtbar, wie umfangreich ein herrschaftlicher Neuanfang im 19. Jahrhundert war.
Dabei geht es nicht allein um politische Geschichte, sondern auch um die praktische Frage, wie eine Residenz eingerichtet und ein neuer Hof organisiert wurde.
Ausstellung schlägt Bogen bis in die Gegenwart
Das Thema „Ankommen“ wird über das Jahr 1826 hinaus weitergeführt.
Die Ausstellung nimmt auch Menschen in den Blick, die in späteren Jahrzehnten aus unterschiedlichen Gründen nach Altenburg kamen.
Damit verbindet die Schau Residenzgeschichte, Stadtgeschichte und persönliche Lebenswege.
Führung kostet drei Euro
Die heutige Führung beginnt um 14 Uhr im Schlossmuseum des Residenzschlosses.
Für die Teilnahme werden drei Euro pro Person erhoben.
Quellen
Landratsamt Altenburger Land – Veranstaltungskalender Altenburger Museen / Schlossmuseum im Residenzschloss Altenburg
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