Die Volkshochschule Dreiländereck widmet Gabriele Münter am 18. September einen eigenen Kunstabend in Weißwasser. Kunsthistorikerin Dr. Marianne Risch-Stolz zeichnet Leben und Werk der Malerin nach und erläutert ihre künstlerische Entwicklung, wobei auch Wassily Kandinsky und der Blaue Reiter eine Rolle spielen.
Von Düsseldorf nach München und Murnau
Wie die Volkshochschule mitteilt, begann Münter 1897 ihre künstlerische Ausbildung an einer Damenkunstschule in Düsseldorf. 1901 begegnete sie in München Wassily Kandinsky, mit dem sie anschließend über Jahre auch künstlerisch eng verbunden war.
Die zeitgenössische französische Kunst hinterließ bei Münter während der Jahre 1906 und 1907 deutliche Spuren. 1909 kaufte sie ein Haus in Murnau, das später zu einem wichtigen Treffpunkt der künstlerischen Avantgarde wurde.
Münter entwickelte eigene Bildsprache
Der Vortrag soll zeigen, wie sich Münter innerhalb der modernen Kunst von ihrer frühen Ausbildung zu einer eigenständigen künstlerischen Position entwickelte. Damit geht der Abend über die häufige Einordnung ihrer Biografie über Kandinsky hinaus.
Dr. Marianne Risch-Stolz kommt als Kunsthistorikerin aus Leipzig nach Weißwasser. Neben dem Vortrag ist ein Gespräch mit den Teilnehmern vorgesehen.
Anmeldung ist erforderlich
Die Veranstaltung beginnt am 18. September um 18 Uhr und dauert bis 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 11,50 Euro; eine vorherige Anmeldung ist nach Angaben der Volkshochschule erforderlich.
Quelle: Volkshochschule Dreiländereck