Eines der länger geplanten Straßenbauprojekte in Waren (Müritz) kann mit erheblicher Unterstützung des Landes vorangebracht werden. Für den grundhaften Ausbau der Springer Straße erhält die Stadt eine Zuwendung in Höhe von 851.700 Euro. Damit rückt die umfassende Sanierung einer deutlich beschädigten Verkehrsverbindung näher.
Der Förderbescheid wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern erteilt.
Grundlage ist die Richtlinie zur Förderung kommunaler Straßenbaumaßnahmen.
Fahrbahn weist erhebliche Schäden auf
Die Springer Straße ist nicht lediglich punktuell sanierungsbedürftig.
Nach Angaben der Stadt gibt es dort Ausbrüche, Schlaglöcher und weitere Schäden an der Fahrbahn.
Bürgermeister Norbert Möller bezeichnete den Ausbau deshalb als seit längerem vorgesehenes Projekt.
Eine einfache oberflächliche Reparatur reicht nach Einschätzung der Stadt nicht aus.
Grundhafter Ausbau geht deutlich weiter
Bei einer grundhaften Erneuerung wird nicht nur die oberste Asphaltdecke ausgetauscht.
Je nach Zustand müssen auch Unterbau, Entwässerung, Randbereiche und weitere technische Bestandteile erneuert oder angepasst werden.
Dadurch sind solche Projekte deutlich teurer als klassische Reparaturmaßnahmen.
Die Landesförderung reduziert den Eigenanteil, den Waren aus seinem kommunalen Haushalt finanzieren muss.
Straßenbau bleibt Herausforderung für Stadt
Die Springer Straße ist nur eines von mehreren Verkehrsprojekten in Waren.
Gleichzeitig beschäftigen die Stadt die Herrenseebrücke und weitere beschädigte Straßenabschnitte.
Damit zeigt sich auch hier ein Problem vieler Kommunen: Während bestehende Infrastruktur altert, werden Sanierungen durch steigende Baukosten immer teurer.
Mit der Förderzusage besitzt Waren nun zumindest für die Springer Straße eine wesentlich bessere finanzielle Ausgangslage.
Quellen
Stadt Waren (Müritz) – Land gewährt Zuwendung für den Ausbau der Springer Straße, 31. Juli 2026.