Die Jugendarbeit Wandlitz bietet in den Sommerferien das Geschichtscamp „Vergiss mein nicht – Generationen im Dialog“ an. Jugendliche können historische Orte besuchen, Menschen anderer Generationen kennenlernen und über Demokratie sowie persönliche Erinnerungen sprechen. Nach Angaben der Gemeinde sind noch freie Plätze vorhanden.
Geschichte außerhalb des Klassenzimmers
Zum Programm gehören ein Kinobesuch in Bernau, Ausflüge zu historischen Orten und ein Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen.
Die frühere Untersuchungshaftanstalt der DDR-Staatssicherheit kann Jugendlichen verdeutlichen, welche Folgen politische Unterdrückung für einzelne Menschen hatte. Der Gedenkstättenbesuch ist für Teilnehmer ab 14 Jahren vorgesehen.
Teilnahme bereits ab zehn Jahren möglich
Andere Angebote des Camps richten sich an Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren.
Neben Geschichte und Politik stehen Naturerlebnisse, Lagerfeuer und eine Übernachtung auf dem Programm. Die Teilnehmer können sich für einzelne Ausflüge oder für die gesamte Ferienwoche anmelden.
Gespräche zwischen Jung und Alt
Das Camp will nicht nur fertiges Wissen vermitteln. Jugendliche sollen erfahren, wie ältere Menschen politische und gesellschaftliche Veränderungen erlebt haben.
Solche Gespräche können unterschiedliche Sichtweisen sichtbar machen. Gleichzeitig müssen persönliche Erinnerungen eingeordnet werden, da sie nicht automatisch die gesamte historische Wirklichkeit abbilden.
Alle Angebote sind kostenfrei
Für die Teilnahme werden keine Gebühren erhoben. Damit steht das Programm auch Familien offen, die eine kostenpflichtige Ferienreise nicht finanzieren können.
Das Geschichtscamp verbindet Bildung und Freizeit und kann Jugendlichen zeigen, dass Demokratie nicht selbstverständlich ist.
Quellen
- Gemeinde Wandlitz und Jugendarbeit Wandlitz: Geschichtscamp 2026 „Vergiss mein nicht – Generationen im Dialog“.