Kinder zwischen acht und elf Jahren können im Naturpark Zittauer Gebirge regelmäßig Natur unmittelbar erleben und erforschen. Wie die Gemeinde Großschönau auf ihrer offiziellen Internetseite informiert, führt die zertifizierte Wildnispädagogin Sigrun Löffler die Naturpark-Kindergruppe und verbindet die Treffen mit praktischer Umweltbildung.
Das Projekt wird vom Naturpark Zittauer Gebirge finanziert, der sich in Trägerschaft des Landkreises Görlitz befindet. Die zehn Städte und Gemeinden des Naturparks sind Mitglieder des Trägers.
Kinder entdecken Tiere und Pflanzen
Das Konzept setzt darauf, Natur nicht ausschließlich aus Büchern kennenzulernen. Die jungen Teilnehmer beschäftigen sich draußen mit unterschiedlichen Lebensräumen und lernen den Jahreszeiten folgend Pflanzen und Tiere kennen.
Die Gemeinde begründet das Angebot mit dem Zusammenhang zwischen frühen Naturerfahrungen und späterem umweltbewusstem Verhalten. Kinder sollen ihre Umgebung kennenlernen und verstehen, warum der Schutz von Lebensräumen wichtig ist.
Waltersdorf ist Zentrum der Naturparkbildung
Mit dem Naturparkhaus und dem Naturparkgarten besitzt Waltersdorf einen wichtigen Ausgangspunkt für die Umweltbildungsarbeit im Zittauer Gebirge. Das Naturparkhaus befindet sich seit 2011 im historischen Niederkretscham und bietet eine interaktive Ausstellung zur Entstehung, Geschichte und Ökologie des Naturparks.
Zusätzlich gibt es einen Junior-Rangerpass. Kinder lösen dabei Aufgaben im Naturparkgarten, in der Erlebnisausstellung und in der Tourist-Information.
Kindergruppe ist für Acht- bis Elfjährige offen
Die regelmäßige Kindergruppe richtet sich konkret an Kinder im Alter von acht bis elf Jahren. Informationen zu den jeweiligen Treffen können nach Angaben der Gemeinde direkt beim Naturpark erfragt werden.
Damit ergänzt die Kindergruppe die touristischen Angebote des Naturparkhauses um eine langfristiger angelegte Form der Umweltbildung.
Quelle
Gemeinde Großschönau, Naturpark Zittauer Gebirge