Eine seit längerer Zeit brachliegende Fläche an der Ernst-Thälmann-Straße soll zu einem neuen Wohnstandort werden. Die Strausberger Stadtplanung sieht dort fünf mehrgeschossige Wohnhäuser mit insgesamt 45 Wohnungen vor.

Das Grundstück befindet sich in der Nähe der Straßenbahnhaltestelle Hegermühle.

Auf der Fläche stehen bislang unter anderem Ruinen eines ehemaligen Bürogebäudes des früheren Brandenburgischen Straßenbauamts sowie eines Landhauses.

Bebauungsplan bereits aufgestellt

Die Stadtverordneten hatten bereits im Juni 2025 beschlossen, für den Bereich einen Bebauungsplan aufzustellen.

2026 folgte die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit.

Damit befindet sich das Projekt inzwischen in einem förmlichen Planungsprozess.

Bevor gebaut werden kann, müssen unter anderem Erschließung, Umweltbelange und konkrete Gebäudeplanung geprüft werden.

Straßenbahnnähe als Standortvorteil

Ein wesentlicher Vorteil des Grundstücks ist seine Lage.

Die Haltestelle Hegermühle befindet sich in unmittelbarer Nähe.

Damit könnten künftige Bewohner einen Teil ihrer Wege ohne Auto zurücklegen.

Gerade bei neuen Wohnquartieren gewinnt die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr zunehmend an Bedeutung.

Brache könnte verschwinden

Für die Stadt besitzt das Vorhaben neben dem Wohnungsbau einen zweiten Effekt.

Eine derzeit wenig attraktive Brachfläche könnte städtebaulich neu geordnet werden.

Das ist häufig günstiger als neue Wohngebiete auf bislang unbebauten Flächen am Stadtrand zu erschließen.

Bis zum tatsächlichen Baubeginn sind allerdings noch mehrere Planungsschritte notwendig.

Quellen

Stadt Strausberg – Bebauungsplan Nr. 72/25 „Wohnbebauung Ernst-Thälmann-Straße Nord-West“.