Expertenkommission stellt Empfehlungen in der Staatskanzlei vor

Mecklenburg-Vorpommern berät über besseren Schutz von Kindern in sozialen Medien

Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern berät am 4. August über den Schutz von Kindern und Jugendlichen in sozialen Medien. Im Anschluss informieren Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Sozialministerin Stefanie Drese und Mitglieder der Expertenkommission über deren Empfehlungen.

Von Pressemitteilung 2 Min. Lesezeit

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Kinder und Jugendliche verbringen einen wachsenden Teil ihres Alltags in sozialen Netzwerken. Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern will deshalb beraten, wie junge Nutzer besser vor Risiken und psychischen Belastungen geschützt werden können.

Im Anschluss an die Kabinettssitzung führt die Landesregierung am Dienstag ein Gespräch mit dem Vorsitzenden der Expertenkommission zum „Schutz von Kindern und Jugendlichen in den Sozialen Medien“, Prof. Dr. Michael Kölch.

An der Beratung nimmt außerdem Prof. Dr. Eva-Lotta Brakemeier teil. Sie leitet den Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universitätsmedizin Rostock.

Kommission stellt Empfehlungen vor

Die Expertenkommission hat sich mit der Frage beschäftigt, wie Kinder und Jugendliche in sozialen Medien besser geschützt werden können.

Über die Empfehlungen informieren Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Sozialministerin Stefanie Drese, Prof. Dr. Michael Kölch und Prof. Dr. Eva-Lotta Brakemeier bei einer Pressekonferenz in der Staatskanzlei.

Die Statements sind für 12 Uhr vorgesehen. Bereits um 11 Uhr sollen Auftaktbilder möglich sein.

Psychische Belastungen stehen im Mittelpunkt

Soziale Netzwerke bieten jungen Menschen Möglichkeiten zur Kommunikation, Information und Unterhaltung. Gleichzeitig können sie mit Cybermobbing, problematischen Inhalten, unrealistischen Schönheitsidealen und ständigem Vergleichsdruck verbunden sein.

Auch intensive Nutzung, Schlafmangel und die ständige Erreichbarkeit können das Wohlbefinden beeinflussen.

Welche konkreten Maßnahmen die Kommission empfiehlt, soll bei der Pressekonferenz vorgestellt werden.

Landesregierung bindet Fachleute ein

Mit Michael Kölch und Eva-Lotta Brakemeier werden Fachleute aus Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie klinischer Psychologie in die Beratung einbezogen.

Damit soll die Diskussion nicht nur politisch, sondern auch medizinisch und wissenschaftlich geführt werden.

Von Bedeutung ist dabei, wie Prävention, Elternarbeit, Medienbildung und mögliche gesetzliche Regelungen miteinander verbunden werden können.

Pressekonferenz wird übertragen

Die Veranstaltung kann über den YouTube-Kanal der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern verfolgt werden.

Medienvertreter können ihre Fragen außerdem per SMS an den Regierungssprecher richten.

Quellen

Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern – Medieneinladung Nr. 180/2026 „Landesregierung berät zum Schutz in Sozialen Medien“, veröffentlicht am 4. August 2026.

Themen: Mecklenburg-VorpommernJugendschutzLandesregierungKinderJugendlicheSoziale Medien

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