Ein Pkw samt Trailer ist am Sonnabend im Yachthafen Warnemünde vollständig versunken. Niemand wurde verletzt, nachdem sich das Gespann an der Slipanlage selbstständig in Bewegung gesetzt hatte.
Wassermotorrad rutscht nicht vom Trailer
Wie das Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern mitteilt, wurde die Wasserschutzpolizei am Sonnabend gegen 15 Uhr zur Mittelmole gerufen. Ein 48-jähriger Mann aus dem Landkreis Rostock wollte dort sein Wassermotorrad zu Wasser lassen.
Das Fahrzeug rutschte nicht wie vorgesehen vom Trailer. Beim anschließenden Schieben setzte sich nach bisherigen Ermittlungen das komplette Gespann auf der abschüssigen Slipanlage in Bewegung. Von außen ließ es sich nicht mehr aufhalten.
Feuerwehrtaucher bergen das Fahrzeug
Pkw und Trailer rollten ins Hafenbecken und versanken vollständig. Feuerwehrtaucher befestigten ein Bergegeschirr und hoben das Fahrzeug anschließend wieder aus dem Wasser.
Das Hafenamt Rostock und das Umweltamt kamen ebenfalls zum Einsatzort. Eine Verunreinigung des Wassers durch austretende Betriebsstoffe wurde nicht festgestellt.
Polizei schätzt Totalschaden auf 70.000 Euro
Am Pkw entstand nach erster Einschätzung ein Totalschaden von rund 70.000 Euro. Personen befanden sich beim Versinken nicht im Fahrzeug.
Quelle: Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern