Schloss Cecilienhof steht weltweit für die Potsdamer Konferenz von 1945. Doch nur wenige Schritte entfernt begann anschließend ein weiteres Kapitel der Nachkriegsgeschichte: Teile des Gebietes wurden zu einer abgeschotteten sowjetischen Geheimdienststadt. Genau darum geht es bei einer heutigen Führung.

Rundgang beginnt um 14.30 Uhr

Die Veranstaltung „Unterm Sowjetstern – Vom Konferenzort zur Geheimdienststadt“ beginnt heute um 14.30 Uhr.

Sie wird gemeinsam mit der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße angeboten.

Sowjetischer Geheimdienst prägte das Viertel

Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzten sowjetische Sicherheitsorgane Gebäude in der Umgebung des Neuen Gartens.

Teile des Gebietes waren für die normale Bevölkerung nicht zugänglich.

Die heutige Gedenkstätte Leistikowstraße erinnert insbesondere an Menschen, die dort inhaftiert und verhört wurden.

Zwei völlig unterschiedliche Seiten eines Ortes

Gerade die räumliche Nähe macht den Rundgang besonders.

Auf der einen Seite steht Cecilienhof als Ort internationaler Diplomatie, an dem die Siegermächte über die Nachkriegsordnung berieten.

Auf der anderen Seite steht die Geschichte von Überwachung, Geheimdienst und politischer Verfolgung.

Quellen

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten – „Unterm Sowjetstern – Vom Konferenzort zur Geheimdienststadt“ – 8. August 2026.