Die sternförmige Straßenanlage, der weitläufige Marktplatz und der Schlossgarten erzählen bis heute von der Zeit, in der Neustrelitz als Residenzstadt gegründet wurde.

Von Johannes Falkenberg
3. August 2026, 11.48 Uhr · 2 Min. Lesezeit

Wer durch das Zentrum von Neustrelitz geht, bewegt sich durch eine bewusst geplante Stadtanlage. Bei der Führung am Montag erfahren die Teilnehmer, warum die Straßen sternförmig auf den Marktplatz zulaufen und wie sich die ehemalige Residenz im Laufe der Jahrhunderte veränderte.

Führung am 3. August

Die Stadtführung durch die Residenzstadt ist für Montag, 3. August, im offiziellen Veranstaltungskalender angekündigt. Das Angebot wird während der Sommersaison regelmäßig durchgeführt.

Zu den wichtigen Stationen gehören der Marktplatz, die Stadtkirche und der Schlossgarten. Auch die Geschichte des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Residenzschlosses spielt bei solchen Rundgängen eine wichtige Rolle.

Stadt entstand im 18. Jahrhundert

Neustrelitz wurde 1733 als neue Residenzstadt gegründet. Das Zentrum ist durch einen quadratischen Markt geprägt, von dem acht Straßen sternförmig ausgehen.

Diese Stadtstruktur gehört zu den auffälligsten Merkmalen von Neustrelitz und unterscheidet das Zentrum von vielen anderen Städten der Region.

Schlossberg bleibt wichtiges Thema

Die Zukunft des früheren Schlossstandortes beschäftigt die Einwohner weiterhin. Die Stadt plant eine neue Gestaltung des Schlossbergs und prüft eine begehbare Fassadenkonstruktion, die an das verlorene Residenzschloss erinnern soll.

Das Thema ist bereits in einem eigenen Beitrag der Ostdeutschen Zeitung behandelt worden und wird deshalb hier nur als historischer Hintergrund erwähnt.

Quellen

Residenzstadt Neustrelitz – Veranstaltungskalender und Informationen zur Stadtführung am 3. August 2026

Tourist- und Nationalparkinformation Neustrelitz – Informationen zur Geschichte der Residenzstadt