Wer in Meiningen an einem der neuen Parkscheinautomaten bezahlt, muss künftig keinen kleinen Papierzettel mehr gut sichtbar ins Auto legen. Das System arbeitet mit dem Kennzeichen des Fahrzeugs und verlagert damit einen bislang analogen Vorgang in eine digitale Datenbank.
Die Stadt hat inzwischen ausführliche Hinweise zur neuen Parktechnik veröffentlicht.
Kennzeichen wird direkt eingegeben
Am Automaten geben Autofahrer zunächst ihr Kennzeichen ein.
Anschließend wählen sie den gewünschten Tarif beziehungsweise ein vorhandenes Freiticket und bezahlen den entsprechenden Betrag.
Bei einer Kontrolle kann die Parkberechtigung anhand des Kennzeichens überprüft werden.
Kartenzahlung wird möglich
Die neuen Automaten bieten neben klassischen Zahlungsmöglichkeiten auch kontaktlose Bezahlverfahren.
Damit reagiert die Stadt auf ein alltägliches Problem älterer Systeme: Wer kein passendes Kleingeld dabei hatte, konnte bislang schnell Schwierigkeiten bekommen.
Auch ausländische Kennzeichen funktionieren
Das System ist nicht auf deutsche Nummernschilder beschränkt.
Nach Angaben der Stadt können beliebige ausländische Kennzeichen ebenfalls eingegeben werden.
Das ist gerade für eine touristisch geprägte Stadt wichtig.
E-Autos beim Laden von Parkgebühr befreit
Für entsprechend gekennzeichnete Elektrofahrzeuge gilt eine Sonderregel.
Wenn sie auf dafür ausgewiesenen Stellplätzen tatsächlich laden, sind sie für die zulässige Ladezeit von der Parkgebühr befreit. Der Beginn muss mit einer Parkscheibe dokumentiert werden.
Parken wird kontrollierbarer – aber auch datenbasierter
Das neue System erleichtert Bezahlung und Kontrolle.
Gleichzeitig bedeutet es, dass Kennzeichen als technisches Identifikationsmerkmal in den Parkvorgang einbezogen werden.
Für die Nutzer dürfte im Alltag jedoch vor allem ein Vorteil zählen: Der Gang zurück zum Auto, um den Parkschein hinter die Scheibe zu legen, entfällt.
Quellen
Stadt Meiningen – Neue Parkregelungen und Funktionsweise der digitalen Parkscheinautomaten.
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