In Magdeburg sind am Mittwoch die Werkverzeichnisse der Künstler Dagmar Varady und Werner Liebermann präsentiert worden. Kulturminister Rainer Robra hatte die Vorstellung in der Staatskanzlei angekündigt und ein Grußwort vorgesehen. Mit dem Werkverzeichnisprogramm sollen künstlerische Lebenswerke wissenschaftlich aufgearbeitet, dokumentiert und für kommende Generationen gesichert werden.

Zwei künstlerische Lebenswerke im Mittelpunkt

Wie die Staatskanzlei und das Ministerium für Kultur Sachsen-Anhalt mitteilten, standen bei der Präsentation die Werkverzeichnisse von Dagmar Varady und Werner Liebermann im Mittelpunkt.

Die Veranstaltung war für Mittwoch, 12. August 2026, um 12 Uhr in der Staatskanzlei in der Hegelstraße in Magdeburg angesetzt.

Werkverzeichnisse sichern Kunstgeschichte

Das Programm der Kunststiftung verfolgt nach Angaben des Landes das Ziel, die Kunstgeschichte Sachsen-Anhalts dauerhaft zu sichern und besser zu vermitteln.

Werkverzeichnisse erfassen das Schaffen eines Künstlers systematisch und schaffen damit eine wichtige Grundlage für Forschung, Ausstellungen und kunsthistorische Einordnung.

Wissenschaftliche Aufarbeitung ist aufwendig

Die Kunststiftung unterstützt Künstler bei der wissenschaftlichen Erschließung ihres Œuvres.

Das Land verweist darauf, dass diese Arbeit häufig mit erheblichem Aufwand verbunden ist. Zugleich sollen die Verzeichnisse dazu beitragen, die nationale und internationale Wahrnehmung der Künstler zu stärken.

Lebenswerke für kommende Generationen

Mit der systematischen Dokumentation soll verhindert werden, dass wichtige Teile eines künstlerischen Gesamtwerks verloren gehen oder nur schwer zugänglich bleiben.

Das Werkverzeichnisprogramm verbindet damit wissenschaftliche Aufarbeitung, kulturelles Gedächtnis und die langfristige Vermittlung der Kunstgeschichte Sachsen-Anhalts.

Quelle:

Staatskanzlei und Ministerium für Kultur Sachsen-Anhalt, Pressemitteilung Nr. 452/2026 vom 11. August 2026.