Die aufwendige Sanierung des Grabmals Ottos des Großen im Magdeburger Dom nähert sich ihrem Ende. Seit Januar 2025 arbeiten die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt und das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie gemeinsam mit der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und der Domgemeinde an der Sicherung des bedeutenden Kaisergrabes. Anlass waren Schäden am Sarkophag, die das Denkmal unmittelbar gefährdeten.
Schäden machten Sanierung notwendig
Wie das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt mitteilt, waren am Sarkophag Ottos des Großen zuvor besorgniserregende Schäden festgestellt worden.
Das kulturhistorisch bedeutende Grabmal galt dadurch als unmittelbar gefährdet. Um die Grablege für kommende Generationen zu erhalten, wurde in den vergangenen Monaten intensiv an der Sanierung des Grabmals und seines Standortes gearbeitet.
Arbeiten laufen seit Januar 2025
Das Projekt begann im Januar 2025 und wurde von mehreren Institutionen gemeinsam umgesetzt.
Neben der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt und dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie sind die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland sowie die Evangelische Domgemeinde Magdeburg beteiligt.
Nach etwas mehr als eineinhalb Jahren stehen die Maßnahmen nun kurz vor ihrem Abschluss.
Wiederbeisetzung am 1. September
Ein besonderer Termin folgt wenige Tage später: Am 1. September 2026 sollen die Gebeine Ottos des Großen feierlich wiederbeigesetzt werden.
Vor diesem Ereignis wollen die Projektbeteiligten am 19. August eine Bilanz der bisherigen Arbeiten ziehen.
Kulturminister Robra informiert sich vor Ort
Bei dem Pressetermin im Magdeburger Dom wird auch Sachsen-Anhalts Kulturminister Rainer Robra erwartet.
Zu den weiteren Teilnehmern gehören Vertreter der Evangelischen Kirche, der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie sowie die beteiligten Projektleiter und Architekten.
Bedeutendes Denkmal der deutschen Geschichte
Das Grabmal Ottos des Großen gehört zu den bedeutenden historischen Erinnerungsorten im Magdeburger Dom.
Mit der laufenden Sanierung soll sichergestellt werden, dass die Grablege des Kaisers dauerhaft erhalten bleibt und auch künftig als Teil des kulturellen Erbes Sachsen-Anhalts zugänglich bleibt.
Quelle:
Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Pressetermin vom 19. August 2026.