Bundespolizei stoppt mutmaßlichen Tierschmuggel im Erzgebirge

Sieben Hundewelpen ohne Wasser und Papiere an der Grenze entdeckt

Bei einer Kontrolle in Reitzenhain fanden Beamte sieben junge Hunde in Pappkartons. Die Tiere hatten weder ausreichend Luft noch Futter und Wasser.

Von Clara Winterfeld 1 Min. Lesezeit

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Die Tiere waren in engen Kartons untergebracht und verfügten nach Angaben der Bundespolizei über keine gültigen Dokumente. Nun wird wegen möglicher Verstöße gegen das Tierschutzrecht ermittelt.

Kontrolle am Grenzübergang

Die Beamten stoppten ein Fahrzeug mit niederländischem Kennzeichen am Grenzübergang Reitzenhain.

Im Innenraum entdeckten sie sieben Hundewelpen in Pappkartons. Nach den veröffentlichten Angaben fehlten Wasser, Futter und eine ausreichende Belüftung.

Herkunft und Gesundheitszustand werden geprüft

Bei grenzüberschreitenden Tiertransporten sind unter anderem Impfungen, Kennzeichnung und gültige Heimtierausweise vorgeschrieben.

Besonders bei sehr jungen Welpen besteht das Risiko, dass sie zu früh von ihrer Mutter getrennt oder ohne ausreichenden Impfschutz transportiert werden.

Billige Welpen können großes Leid bedeuten

Der illegale Handel wird durch Käufer begünstigt, die Tiere über Internetanzeigen oder an ungewöhnlichen Übergabeorten erwerben.

Tierschützer raten dazu, Züchter und Herkunft genau zu prüfen und sich das Muttertier sowie die Haltung zeigen zu lassen.

Quellen

Bundespolizei – Angaben zur Kontrolle am Grenzübergang Reitzenhain

Themen: BundespolizeiTierschutzErzgebirgeReitzenhainHundewelpenTierschmuggel

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