Brückenarbeiten treffen ab Montag auch Wasserwanderer

Heute letzte freie Durchfahrt: Ab morgen wird die Unstrut bei Karsdorf gesperrt

Für Kanuten und andere Wasserwanderer ist heute der letzte Tag vor einer neuen Einschränkung. Ab dem 10. August wird die Durchfahrt unter der L177-Brücke bis einschließlich 28. August vollständig gesperrt.

Von Benjamin Kramer 1 Min. Lesezeit

Teilen

Auf der Unstrut endet heute eine wichtige Phase der Sommersaison. Noch am heutigen Sonntag ist die Passage im Bereich der Karsdorfer L177-Brücke grundsätzlich möglich. Ab Montag, 10. August, wird die Brückenunterquerung jedoch vollständig gesperrt.

Die Einschränkung soll bis einschließlich 28. August gelten. Grund sind weitere Arbeiten am Neubau der Straßenbrücke. Die zuständige Behörde hat die Sperrung aus Sicherheitsgründen angeordnet.

Ausgerechnet mitten in der Wasserwandersaison

Die Unstrut gehört im Sommer zu den wichtigen Wasserwanderrevieren im südlichen Sachsen-Anhalt. Zwischen historischen Orten, Weinlandschaften und kleineren Anlegestellen nutzen vor allem Kanuten und Freizeitpaddler den Fluss.

Für Karsdorf bedeutet die neue Sperrung, dass der bereits seit Langem beeinträchtigte Straßenverkehr nun erneut auch Auswirkungen auf den Wassertourismus bekommt.

Die Einschränkung fällt unmittelbar in die Sommerferien. Genau deshalb wurden Lösungen vorbereitet, mit denen kleinere Boote und Kanus die Baustelle trotzdem passieren können – allerdings nicht mehr auf direktem Wasserweg.

Der heutige 9. August besitzt deshalb einen klaren Stichtagscharakter: Es ist der letzte Tag vor der dreiwöchigen Brückendurchfahrtssperre.

Quellen

Saale-Unstrut-Tourismus Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt

###

Themen: UnstrutSperrungBrückeKarsdorfWasserwandernKanufahren

Teilen

Lesen Sie als Nächstes

Kunst zwischen Schwarz und Farbe Zwickau zeigt Max Pechstein neu: Originale Druckstöcke rücken ins Zentrum Zum 145. Geburtstag von Max Pechstein erhält der MaxRAUM in Zwickau ein neues Gesicht. Ab 9. Oktober stehen der Holzschnitt und Pechsteins religiöse Bildwelt im Mittelpunkt. Erstmals werden 13 originale Druckstöcke zur Holzschnittfolge „Das Vater Unser“ von 1921 zentral präsentiert.

Ihre Meinung

Schreiben Sie uns einen Leserbrief an leserbriefe@ostdeutsche-zeitung.de. Bitte mit vollständigem Namen und Anschrift; veröffentlicht werden nur Name und Wohnort.

Meistgelesen

Lokales

Alle Beiträge