Eine Frau aus Hoyerswerda ist Opfer eines schweren Telefonbetrugs geworden. Wie die Polizeidirektion Görlitz am 11. August 2026 mitteilt, gab sich ein Anrufer gegenüber der Frau als Polizeibeamter aus und brachte sie schließlich dazu, insgesamt 27.400 Euro zu überweisen.

Der Täter behauptete nach Angaben der Polizei, eine Verbrecherbande sei aktiv und das Vermögen der Frau möglicherweise in Gefahr.

Anrufer empfahl angeblichen Goldkauf

Im Verlauf des Gesprächs soll der falsche Polizeibeamte der Frau geraten haben, ihr Geld in Gold anzulegen.

Dafür erhielt sie nach Angaben der Polizei eine Telefonnummer, über die sie Kontakt zu einem vermeintlichen Anbieter aufnehmen sollte.

Die Frau folgte den Anweisungen und überwies schließlich 27.400 Euro für einen angeblichen Goldkauf.

Betrug fiel erst nach Überweisung auf

Erst anschließend stellte sich heraus, dass die Geschichte erfunden war.

Die Frau hatte weder mit einem echten Polizeibeamten noch mit einem seriösen Goldanbieter gesprochen.

Wie die Polizeidirektion Görlitz mitteilt, handelt es sich um eine bekannte Betrugsmasche, bei der Täter gezielt Vertrauen aufbauen und ihre Opfer unter Druck setzen.

Polizei warnt vor falschen Beamten

Echte Polizeibeamte verlangen am Telefon weder die Übergabe von Bargeld noch Überweisungen auf angeblich sichere Konten oder den Kauf von Edelmetallen.

Bei entsprechenden Anrufen sollten Betroffene das Gespräch beenden und selbstständig die Polizei über eine bekannte offizielle Telefonnummer kontaktieren.

Ob die Ermittler bereits Hinweise auf die Täter haben, geht aus der veröffentlichten Mitteilung nicht hervor.

Quelle

Polizeidirektion Görlitz