Nach dem schweren Wohnhausbrand in der Kleinen Ringstraße organisiert die Stadt Halberstadt weitere Hilfe für die Betroffenen. Auf dem städtischen Spendenkonto ist inzwischen eine vierstellige Summe eingegangen. Das Geld soll gezielt eingesetzt werden, nachdem die Stadt den individuellen Hilfebedarf ermittelt hat.

Stadt prüft Hilfebedarf der Betroffenen

Die Stadtverwaltung steht nach eigenen Angaben weiterhin in engem Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des betroffenen Hauses. Oberbürgermeister Daniel Szarata erklärte, die Hilfe solle schnell und möglichst unbürokratisch dort ankommen, wo sie konkret benötigt werde.

Die finanziellen Hilfen werden für jeden Einzelfall geprüft. Sie sind für Menschen vorgesehen, die durch den Brand persönliche Verluste erlitten haben und vorübergehend oder dauerhaft nicht in ihre Wohnungen zurückkehren können.

Aufräumarbeiten laufen weiter

Parallel zur Unterstützung der Bewohner laufen die Aufräumarbeiten am Gebäude. Auch bei der Suche nach vorübergehendem oder dauerhaft neuem Wohnraum erhalten die Betroffenen Hilfe von verschiedenen Stellen.

Verlorene oder zerstörte persönliche Dokumente können kostenfrei neu beantragt werden, sofern die Stadt Halberstadt für deren Ausstellung zuständig ist. Dafür können sich Betroffene an das Bürgerbüro wenden.

Weitere Geldspenden sind möglich

Die Stadt bedankt sich für die bisherige Hilfsbereitschaft und nimmt weiterhin Geldspenden entgegen. Von Sachspenden bittet die Verwaltung derzeit abzusehen, da Möglichkeiten zur Annahme, Lagerung und Verteilung fehlen.

Als Spendenkonto nennt die Stadt Halberstadt die IBAN DE61 8105 2000 0360 1268 12 bei der Harzsparkasse. Als Betreff ist in der Pressemitteilung „Spende Hausbrand Wagner-Straße“ angegeben.

Zentrale Kontaktstelle eingerichtet

Für Fragen und Hilfsangebote hat Halberstadt eine zentrale Kontaktmöglichkeit eingerichtet. Betroffene können sich per E-Mail an [helfen@halberstadt.de](mailto:helfen@halberstadt.de) oder telefonisch unter 03941 55-2255 an die Stadt wenden.

Quelle: Stadt Halberstadt, Pressemitteilung vom 17. August 2026