Finanzminister Heiko Geue übergab in Güstrow die Abschlusszeugnisse, und 30 Nachwuchskräfte wechseln nun in die Finanzverwaltung, nachdem sie ihre Laufbahnprüfung bestanden haben.

30 Anwärter bestehen Laufbahnprüfung

Insgesamt 42 Anwärterinnen und Anwärter hatten ihre zweijährige Ausbildung am 1. September 2024 begonnen. Von ihnen traten 31 zur Laufbahnprüfung für den mittleren Dienst an.

30 Nachwuchskräfte bestanden die Prüfung im ersten Versuch. Ein weiterer Anwärter wird eine Wiederholungsprüfung ablegen. Die Zeugnisübergabe fand an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege in Güstrow statt.

Ausbildung verbindet Theorie und Praxis

Die Ausbildung zur Finanzwirtin oder zum Finanzwirt dauert zwei Jahre. Die theoretischen Abschnitte finden an der Güstrower Außenstelle der Norddeutschen Akademie für Finanzen und Steuerrecht Hamburg statt.

Praktische Erfahrungen sammeln die Auszubildenden in den Finanzämtern Mecklenburg-Vorpommerns. Zum Lehrplan gehören steuerliche Grundlagen sowie wirtschaftliche und juristische Zusammenhänge. Die Nachwuchskräfte lernen außerdem verschiedene Arbeitsbereiche der Finanzämter kennen.

Finanzverwaltung setzt auf Nachwuchskräfte

Finanz- und Digitalisierungsminister Heiko Geue bezeichnete die Aufgaben der neuen Beschäftigten als unverzichtbar für das Gemeinwesen. Steuereinnahmen finanzierten unter anderem Bildung, soziale Sicherheit, Infrastruktur, Polizei und Justiz.

Die Landesverwaltung will gleichzeitig Verwaltungsverfahren digitalisieren und Bürokratie abbauen. Dafür benötigt das Land nach Angaben des Ministers gut ausgebildete Beschäftigte, die Veränderungen aktiv mitgestalten.

Mecklenburg-Vorpommern bietet 96 Plätze

Für den Ausbildungs- und Studienbeginn im Herbst 2027 stehen insgesamt 96 Plätze zur Verfügung. Das Land bietet jeweils 48 Stellen für die Ausbildung zum Finanzwirt und für das duale Studium zum Diplom-Finanzwirt an.

Bewerbungen sind bis zum 30. November 2026 möglich. Weitere Informationen stellt die Landesregierung im Karriereportal Mecklenburg-Vorpommerns bereit.

Quelle: Ministerium für Finanzen und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern, Pressemitteilung Nr. 60-26 vom 28. August 2026