Bei einem Schulausflug zur Barbarossahöhle haben 21 Kinder den Anschluss an ihre Klasse verloren. Alle Schüler kehrten unverletzt in ihre Unterkunft zurück, nachdem Autofahrer und Polizei die Gruppen entdeckt hatten.

Autofahrer entdeckt erschöpfte Kinder

Ein 41-jähriger Autofahrer bemerkte am späten Dienstagnachmittag zunächst 16 Kinder an einer Landstraße bei Rottleben. Die zwölf- bis 13-jährigen Schüler wirkten erschöpft.

Die Kinder gehörten zu einer Schulklasse aus Köthen in Sachsen-Anhalt. Nach dem Besuch der Barbarossahöhle hatten sie auf dem Rückweg offenbar den Anschluss an die übrige Wandergruppe verloren.

Fünf weitere Schüler fehlen

Der Autofahrer verständigte die Polizei. Beamte brachten die 16 Kinder zurück in das Jugendwaldheim Rathsfeld.

Beim anschließenden Durchzählen stellte sich heraus, dass fünf weitere Schüler fehlten. Damit waren insgesamt 21 Kinder zeitweise ohne ihre Klasse unterwegs.

Jugendamtsmitarbeiterin findet zweite Gruppe

Eine Mitarbeiterin des Jugendamtes entdeckte die übrigen fünf Kinder auf der Straße zwischen Rottleben und Bad Frankenhausen. Sie informierte ebenfalls die Polizei.

Gegen 21.30 Uhr waren alle Schülerinnen und Schüler wieder in der Unterkunft. Nach bisherigen Informationen wurde keines der Kinder verletzt.

Ursache noch ungeklärt

Nach Angaben der Polizei nahm nur eine der beiden Lehrerinnen an der Wanderung teil. Die zweite Lehrerin war in der Unterkunft geblieben.

Wie die 21 Kinder unbemerkt den Anschluss an die Klasse verlieren konnten, ist bislang nicht geklärt. Weitere Einzelheiten zum Ablauf des Ausflugs wurden zunächst nicht bekannt.

Quelle: MDR Thüringen unter Berufung auf die Polizei