Zwei Frankfurter Eltern-Kind-Zentren feiern ihr 20-jähriges Bestehen. Heute gehören sie dauerhaft zur Familienarbeit der Stadt, nachdem das Angebot 2006 als Modellprojekt begann.

Aus Modellprojekt wurde dauerhaftes Angebot

Wie die Stadt Frankfurt (Oder) mitteilt, starteten die Einrichtungen 2006 im Rahmen eines Landesmodellprojektes. Seit 2009 sind sie ein dauerhaftes städtisches Angebot für werdende Eltern und Familien mit Kindern.

Zum Programm gehören offene Treffs, Eltern-Kind-Gruppen sowie Kreativ-, Bewegungs- und Bildungsangebote. Hinzu kommen gemeinsame Mahlzeiten, Ausflüge und Feste sowie Beratung und die Vermittlung an Fachstellen.

Zentrum Mitte zog 2025 um

Das heutige Eltern-Kind-Zentrum Mitte war zunächst als Zentrum Nord in der Bergstraße angesiedelt. Im Sommer 2025 zog es in die Innenstadt und befindet sich inzwischen unmittelbar neben der Volkshochschule.

Das Eltern-Kind-Zentrum Süd besteht seit 2006 im südlichen Stadtgebiet. Es arbeitet mit Kitas, Schulen und Beratungsstellen zusammen und koordiniert die Stadtteilkonferenz Süd.

Interkulturelle Öffnung bleibt Schwerpunkt

Beide Zentren wollen Familien verschiedener Herkunft und mit unterschiedlichen Sprachen erreichen. Das entsprechende Projekt wird unter anderem von der Stadt, dem Land Brandenburg und der Europäischen Union unterstützt.

Quelle: Stadt Frankfurt (Oder), Volkshochschule Frankfurt (Oder), vaer e.V.