Natur, Musik und gesellschaftliche Debatten treffen am 30. August im Ostdeutschen Rosengarten aufeinander. Beim dritten Rosengartensonntag des Jahres reicht das Programm von Imkerei und Akrobatik bis zu einem Rauschbrillen-Parcours und einer Podiumsdiskussion über zwei Jahre legales Cannabis. Am Abend soll die „Rosentrance“ den Park mit Musik und Lichtinstallationen in eine besondere Atmosphäre versetzen.
Rosengarten setzt auf Sinneserlebnisse
Wie die Stadt Forst (Lausitz) mitteilt, findet der dritte Rosengartensonntag am 30. August von 14 bis 22 Uhr statt. Der Rosenpark befindet sich dann in seiner zweiten Rosenblüte und zeigt zugleich den sommerlichen Flor.
Thematisch steht der Tag unter dem Motto „Hanf – süchtig nach Garten“. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Pflanzen, Bewegung, Gemeinschaft und Musik die Wahrnehmung beeinflussen können.
Imker und Akrobaten prägen das Nachmittagsprogramm
Mit dem Forster Imker Andreas Kählig soll der Zusammenhang zwischen Pflanzenvielfalt, Artenreichtum und nachhaltiger Gartenkultur aufgegriffen werden. Damit verbindet das Programm klassische Gartenthemen mit ökologischen Fragestellungen.
Für Bewegung sorgen die Bouncing Beans mit akrobatischen Auftritten. Nach Angaben der Stadt stehen dabei Körperbeherrschung, Ausdruck und Lebensfreude im Mittelpunkt.
Auch der Cottbuser Kneipenchor gehört zum Programm. Besucher sind ausdrücklich eingeladen, bekannte Lieder nicht nur anzuhören, sondern auch selbst mitzusingen.
Rauschbrillen zeigen Risiken im Alltag
Einen stärker präventiven Ansatz verfolgt der Rauschbrillen-Parcours. Dort können Besucher erleben, wie Alkohol oder andere Drogen Reaktionsvermögen, Orientierung und Einschätzungsfähigkeit verändern.
Die Stadt will damit vor allem verdeutlichen, welche Risiken sich daraus im Straßenverkehr ergeben können. Das Angebot macht Wahrnehmungsveränderungen unmittelbar erfahrbar.
Diskussion über zwei Jahre legales Cannabis
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Podiumsdiskussion „Zwei Jahre legales Cannabis – Erfahrungen, Chancen und Herausforderungen“. Dabei sollen aktuelle Entwicklungen nach der Legalisierung aufgegriffen werden.
Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Perspektiven und ein sachlicher Austausch über gesellschaftliche Auswirkungen. Die Stadt kündigt den Programmpunkt ausdrücklich als offene Diskussion an.
Rosentrance bildet den Abschluss
Von 19 bis 22 Uhr gestaltet DJ Easy Pebble gemeinsam mit den Lichtinstallationen von Unisono Event die „Rosentrance“. Zwischen Rosen, Großen Wasserspielen und Abenddämmerung soll eine atmosphärische Klanglandschaft entstehen.
Bereits um 11 Uhr beginnt eine öffentliche Parkführung durch den Ostdeutschen Rosengarten. Auf rund 17 Hektar sind dort zehntausende Rosen in nahezu 1.000 Sorten zu sehen. Die Führung kostet 3,50 Euro pro Person zusätzlich zum regulären Parkeintritt.
Die Veranstaltungsreihe wird vom Förderverein „Ostdeutscher Rosengarten 1913 – Forst (Lausitz)“ e. V., der Volksbank Spree-Neiße eG und dem Landkreis Spree-Neiße unterstützt.
Quelle: Stadt Forst (Lausitz), Pressemitteilung vom 12. August 2026.