Eberswalde baut seine Stellung als Hochschul- und Forschungsstandort weiter aus. Am Waldcampus der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde nimmt ein neuer Laborbau zunehmend Gestalt an.
Der Neubau gehört zu den derzeit größeren Bildungsprojekten der Stadt.
Die Hochschule benötigt moderne Laborflächen insbesondere für naturwissenschaftliche und anwendungsbezogene Forschung.
Aktuelle Berichte zeigen, dass die Bauarbeiten inzwischen deutlich sichtbar vorangekommen sind.
Forschung ist zentraler Bestandteil der HNEE
Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung besitzt einen besonderen Schwerpunkt auf Themen wie Wald, Landschaft, Naturschutz, nachhaltige Wirtschaft und Klimaanpassung.
Laborinfrastruktur spielt dabei eine wichtige Rolle.
Viele Forschungsfragen lassen sich nicht ausschließlich theoretisch oder im Gelände untersuchen.
Proben müssen analysiert, Materialien getestet und Messreihen unter kontrollierten Bedingungen ausgewertet werden.
Eberswalde investiert gleichzeitig massiv in Bildung
Der Laborbau ist nicht das einzige größere Bildungsprojekt in der Stadt.
Im Ortsteil Finow entsteht zusätzlich ein großer neuer Schulcampus.
Dort sollen künftig rund 1.200 Schülerinnen und Schüler Platz finden. Die veranschlagten Kosten liegen bei etwa 65 Millionen Euro, die Fertigstellung ist für 2028 vorgesehen.
Damit erlebt Eberswalde derzeit eine ungewöhnlich intensive Phase von Investitionen in Bildungsinfrastruktur.
Der neue HNEE-Laborbau stärkt dabei vor allem die wissenschaftliche Seite des Standortes.
Quellen
Märkische Oderzeitung – aktueller Stand des Laborbaus am HNEE-Waldcampus.
RBB / Tagesschau – Schulcampus Eberswalde-Finow.
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