Eine Verunreinigung des Finowkanals in Eberswalde ist weiterhin Gegenstand von Ermittlungen. Auf der Wasseroberfläche war eine auffällige Flüssigkeit festgestellt worden. Feuerwehr und Wasserschutzpolizei rückten aus, inzwischen werden Proben untersucht.

Nach Angaben aus Polizeimeldungen war zunächst eine Öllache auf dem Kanal bemerkt worden.

Die Feuerwehr leitete Maßnahmen ein, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Die Wasserschutzpolizei nahm anschließend Wasserproben.

Herkunft möglicherweise bei Betrieb in Eberswalde

Welche Substanz tatsächlich in das Gewässer gelangte, stand zunächst nicht fest.

Die Analyse der entnommenen Proben soll darüber Aufschluss geben.

Auch das zuständige Umweltamt wurde eingeschaltet.

Nach ersten Erkenntnissen prüfen die Ermittler zudem, ob die Flüssigkeit von einem in Eberswalde ansässigen Betrieb stammen könnte.

Das bedeutet allerdings noch nicht, dass die Verantwortlichkeit bereits geklärt ist.

Finowkanal besitzt hohe Bedeutung für die Stadt

Der Finowkanal ist für Eberswalde nicht nur eine Wasserstraße.

Er ist zugleich Teil der Industriegeschichte, Freizeitachse und ein zunehmend touristisch genutzter Landschaftsraum.

Verunreinigungen werden deshalb nicht allein unter strafrechtlichen, sondern auch unter ökologischen Gesichtspunkten untersucht.

Entscheidend wird nun sein, was die Laboranalyse der Wasserproben ergibt und ob eine konkrete Quelle nachgewiesen werden kann.

Quellen

Polizei Brandenburg / Polizeimeldungen Barnim – Gewässerverunreinigung im Finowkanal.