Umbauten können Betriebserlaubnis kosten und strafrechtliche Folgen haben

Polizei warnt Döbelner Simson-Fahrer vor illegalem Tuning

Nach der Motorradsaison und dem jüngsten Simsontreffen weist die Polizei in Döbeln ausdrücklich auf die rechtlichen Grenzen beim Tuning von Simson-Mopeds hin. Die erlaubten 60 Kilometer pro Stunde gelten nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Von Robert Neumann 1 Min. Lesezeit

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Die Döbelner Polizei warnt Besitzer von Simson-Mopeds vor technischen Veränderungen, durch die Fahrzeuge ihre ursprüngliche Zulässigkeit verlieren können. Hintergrund ist die besondere Rechtsstellung mehrerer in der DDR produzierter Simson-Modelle, die unter bestimmten Voraussetzungen als Kleinkraftrad bis zu 60 Kilometer pro Stunde fahren dürfen.

Diese Sonderregelung gilt jedoch nicht grenzenlos.

Technischer Originalzustand ist entscheidend

Die historische Ausnahme bezieht sich auf Fahrzeuge, die den entsprechenden gesetzlichen Voraussetzungen entsprechen.

Wer Motor, Übersetzung oder andere technische Komponenten verändert, kann die zulässige Fahrzeugklasse verlassen.

Aus Moped kann rechtlich ein anderes Fahrzeug werden

Die Konsequenzen können erheblich sein.

Je nach Umbau können Fragen der Fahrerlaubnis, der Betriebserlaubnis und des Versicherungsschutzes betroffen sein. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass daraus auch strafrechtliche Folgen entstehen können.

Thema besitzt in Döbeln besondere Aktualität

Simson-Fahrzeuge sind in der Region weiterhin weit verbreitet.

Erst am vergangenen Sonnabend fand im Döbelner Bürgergarten ein Simsontreffen statt.

Die polizeiliche Information richtet sich deshalb unmittelbar an eine große lokale Szene.

Quellen

Polizeidirektion Chemnitz

Polizeirevier Döbeln

Themen: PolizeiVerkehrssicherheitSimsonMopedDöbelnTuning

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