Die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem und das Konservatorium Cottbus setzen ihre Benefizkonzertreihe zu Ehren Albert Schweitzers fort. Das Konzert findet am 24. September 2026 um 19 Uhr im Konzertsaal des Konservatoriums statt. Wie die MUL – CT mitteilt, soll die Veranstaltung Schweitzers Verbindung von Medizin, Musik und humanistischem Engagement in Erinnerung halten.
Konzert erinnert an Arzt, Musiker und Nobelpreisträger
Albert Schweitzer war Theologe, Philosoph, Arzt und Musiker und erhielt für sein humanitäres Engagement den Friedensnobelpreis. Seine Ethik der „Ehrfurcht vor dem Leben“ prägte sein medizinisches Handeln ebenso wie seine Arbeit im von ihm aufgebauten Krankenhaus in Lambaréné im heutigen Gabun.
MUL-Vorstandsvorsitzender Eckhard Nagel sieht Schweitzer als Vorbild für kommende Generationen von Medizinern und möchte dessen Haltung auch Studierenden der Medizinischen Universität und des Konservatoriums näherbringen.
Erlös unterstützt Betroffene seltener Erkrankungen
Die Einnahmen des Benefizkonzertes gehen an den Verein für angeborene Stoffwechselstörungen. Die bundesweit tätige Selbsthilfe- und Interessenvertretung unterstützt Menschen mit seltenen genetischen Erkrankungen wie Phenylketonurie oder Harnstoffzyklusdefekten sowie deren Angehörige.
Damit verbindet das Konzert die Erinnerung an Schweitzers medizinisches und humanitäres Wirken unmittelbar mit konkreter Unterstützung für Betroffene und Familien.
Kartenverkauf beginnt am 15. August
Tickets sind ab dem 15. August an der Information der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem erhältlich. Erwachsene zahlen zehn Euro, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre fünf Euro; nach Angaben der Universität ist ausschließlich Barzahlung möglich.
Das Benefizkonzert beginnt am Donnerstag, 24. September 2026, um 19 Uhr und setzt eine Reihe fort, die im vergangenen Jahr anlässlich des 150. Geburtstages Albert Schweitzers begonnen hatte.
Musik und Medizin werden miteinander verbunden
Die Veranstalter wollen mit dem Konzert zeigen, wie sich Schweitzers Tätigkeiten als Arzt, Musiker und Denker zu einem umfassenden humanistischen Verständnis verbinden. Seine Lebensgeschichte soll dabei nicht nur historisch gewürdigt, sondern als Impuls für Mitmenschlichkeit und gesellschaftliches Engagement verstanden werden.
Die Fortsetzung der Reihe unterstreicht zugleich die Zusammenarbeit zwischen Medizinischer Universität und Konservatorium in Cottbus und verbindet kulturelle Arbeit mit einem sozialen Zweck.
Quelle: Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem, Pressemitteilung 65/2026 vom 11. August 2026.