Neue Smartboards, moderne Beleuchtung und umfassend sanierte Klassenräume: Während der Sommerferien herrscht an den Schulen im Amt Burg reger Baubetrieb. Besonders umfangreich sind die Arbeiten an der Grund- und Oberschule „Mina Witkoic“ in Burg.
In beiden Schulen des Amtsgebietes werden während der Ferien mehrere Klassenräume neu gestrichen. Darüber hinaus stehen technische, energetische und bauliche Verbesserungen auf dem Programm.
Neue Smartboards für die Grundschule in Briesen
An der Grundschule „Mato Kosyk“ in Briesen wurden in den vergangenen Wochen der Insektenschutz erneuert und Risse am Gebäude saniert. Außerdem stellte die Schule die Deckenbeleuchtung auf energiesparende LED-Technik um.
Auch die Ballsportanlage wurde renoviert. Der Fallschutz auf dem Gelände ist ebenfalls ausgetauscht worden.
In den Klassenräumen werden während der Sommerferien neue Smartboards installiert. Die modernen digitalen Tafeln sollen künftig den Unterricht unterstützen und die technische Ausstattung der Schule verbessern.
Umfangreiche Arbeiten an der Burger Schule
Deutlich größer fällt das Bauprogramm an der Grund- und Oberschule „Mina Witkoic“ aus. Die Gerüste am Schulgebäude machen sichtbar, dass dort umfangreiche Sanierungsarbeiten laufen.
Im Haus 2, in dem sich der Grundschulbereich befindet, begannen die Arbeiten bereits im Februar während des laufenden Schulbetriebs. Erneuert werden unter anderem die Leitungen für Strom und Wasser sowie die Fußbodenbeläge.
Darüber hinaus werden Räume gestrichen und neue Brandschutztüren zum Treppenhaus eingebaut. Die Fassade und das bereits neu gedeckte Dach erhalten eine Wärmedämmung.
Kleinere Klassenräume werden zusammengelegt
Auch der Grundriss des Schulgebäudes wird verändert. Mehrere kleinere Klassenräume sollen zu größeren Unterrichtsräumen zusammengefasst werden.
Zum Schulhof hin entsteht außerdem ein neuer Haupteingang. Die Maßnahmen sollen die räumlichen Bedingungen verbessern und eine zeitgemäßere Nutzung des Gebäudes ermöglichen.
Flachdach von Haus 1 wird vollständig ersetzt
Im Haus 1, einem Plattenbau aus DDR-Zeiten, werden sämtliche Klassenräume auf der rechten Seite des Haupteingangs renoviert.
Auch dort erneuern die Bauunternehmen Leitungen, bauen Sicherheitstüren ein und stellen die Beleuchtung auf LED-Technik um.
Das bestehende Flachdach weist zahlreiche Mängel auf und muss deshalb vollständig abgerissen werden. Es wird durch einen neuen Dachaufbau ersetzt, der den heutigen energetischen Anforderungen entspricht.
Ersatzquartiere für Mauersegler
Bei den Bauarbeiten wird auch der Artenschutz berücksichtigt. An der Fassade des Schulgebäudes sollen Ersatznistkästen für die dort lebenden Mauersegler angebracht werden.
Damit erhalten die Vögel neue Nistmöglichkeiten, nachdem ihre bisherigen Brutplätze durch die Sanierung beeinträchtigt werden.
Erste Bauabschnitte kosten rund 4,2 Millionen Euro
Für den ersten Bauabschnitt sind nach Angaben des Amtes rund 1,9 Millionen Euro vorgesehen. Der zweite Abschnitt ist mit etwa 2,3 Millionen Euro veranschlagt.
Damit belaufen sich die Kosten der beiden laufenden Bauabschnitte zusammen auf rund 4,2 Millionen Euro.
Das Land Brandenburg fördert beide Abschnitte mit einem Anteil von 57,84 Prozent. Die Mittel stammen aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm „KIP II – Bildung – Schule“.
Dritter Bauabschnitt bereits vorgesehen
Nach Abschluss der aktuellen Arbeiten soll die Modernisierung der Burger Schule fortgesetzt werden. In einem späteren dritten Bauabschnitt ist unter anderem die Sanierung der Toiletten geplant.
An der Stelle des bisherigen Speiseraums soll ein neuer Verwaltungstrakt entstehen. Darüber hinaus sind weitere Klassenräume, ein Fahrstuhl und barrierefreie Toiletten vorgesehen.
Zum geplanten Programm gehören außerdem die Außengestaltung, die Neugestaltung des Eingangsbereiches und weitere Optimierungen der Raumaufteilung.
Quellen
• Amt Burg (Spreewald): Pressemitteilung 58/2026 „Großer Baubetrieb während der Sommerferien – Sanierungs- und Renovierungsarbeiten in den Schulen im Amtsgebiet“, veröffentlicht am 5. August 2026