Historischer Innenstadtbereich erhält neue Pflasterfläche und Entwässerung

Kirchstraße nach Grundsanierung wieder frei: Bitterfeld behält Fußgängerzone ohne Parkplätze

Die Kirchstraße im Ortsteil Stadt Bitterfeld ist nach der umfassenden Sanierung wieder freigegeben. Die Straße bleibt Fußgängerzone mit Lieferverkehr. Parkplätze und gesonderte Radverkehrsanlagen sind weiterhin nicht vorgesehen.

Von Benjamin Kramer 2 Min. Lesezeit

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Ein längeres Innenstadtprojekt in Bitterfeld ist abgeschlossen. Die Kirchstraße wurde nach der grundhaften Sanierung offiziell wieder freigegeben und präsentiert sich mit neuer Oberfläche und neu geordnetem Straßenraum.

Die Straße behält dabei ihre bisherige Funktion.

Fußgängerzone bleibt bestehen

Die Kirchstraße ist weiterhin als Fußgängerzone ausgewiesen.

Lieferverkehr darf die Straße nutzen, reguläre Parkplätze sind jedoch nicht vorgesehen.

Auch separate Radverkehrsanlagen wurden nicht eingerichtet.

Pflaster orientiert sich an Mühlstraße

Bei der Gestaltung wurde die Fahrbahn mit Pflaster befestigt.

Das Erscheinungsbild orientiert sich an den bereits neu gestalteten Gehwegen der Mühlstraße.

Eine mittig verlaufende Entwässerungsrinne nimmt Oberflächenwasser auf.

Innenstadtaufwertung bleibt Daueraufgabe

Sanierte Straßen allein bringen noch keine neuen Geschäfte oder mehr Besucher.

Sie schaffen jedoch die Grundlage dafür, dass Innenstädte attraktiver und besser nutzbar werden.

Zusammen mit der Kommunal-Lounge im Rathausinnenhof und weiteren Projekten versucht Bitterfeld-Wolfen derzeit, mehrere öffentliche Räume im Zentrum aufzuwerten.

Quellen

Stadt Bitterfeld-Wolfen – Freigabe der sanierten Kirchstraße.

Stadt Bitterfeld-Wolfen – Grundhafter Ausbau der Kirchstraße.Der Bitterfelder Bahnhof entwickelt sich weiter zu einem Mobilitätsknoten, an dem Bahn, Auto und Fahrrad stärker miteinander verbunden werden. Neben dem neuen Park-&-Ride-Platz stehen inzwischen auch digitale Fahrradboxen zur Verfügung.

Die Anlage wurde offiziell für die Öffentlichkeit freigegeben.

Teure Fahrräder brauchen sichere Stellplätze

Mit dem Boom von E-Bikes steigen auch die Werte der abgestellten Fahrräder.

Ein einfaches Bügelschloss reicht vielen Pendlern deshalb nicht mehr aus.

Abschließbare Boxen bieten besseren Schutz vor Diebstahl, Vandalismus und Witterung.

Digitales System statt klassischem Schlüssel

Die Boxen werden über ein digitales Buchungssystem genutzt.

Damit können Stellplätze flexibler reserviert und verwaltet werden.

Besonders für Menschen, die regelmäßig mit dem Rad zum Bahnhof fahren, entsteht dadurch ein zusätzliches Angebot.

Bahnhof wird Stück für Stück modernisiert

Die Fahrradboxen sind Teil einer größeren Entwicklung.

Neben dem neuen Empfangsgebäude entsteht derzeit auch ein Park-&-Ride-Platz mit 123 Pkw-Stellplätzen.

Damit investiert Bitterfeld-Wolfen gleichzeitig in unterschiedliche Verkehrsarten.

Langfristig soll der Bahnhof dadurch auch für Pendler attraktiver werden, die bewusst nicht den gesamten Arbeitsweg mit dem Auto zurücklegen.

Quellen

Stadt Bitterfeld-Wolfen – Freigabe der digitalen Fahrradboxen am Bahnhof Bitterfeld.

Themen: Bitterfeld-WolfenStraßensanierungInnenstadtKirchstraßeBitterfeldFußgängerzone

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