Bei größeren Bränden und Unglücksfällen sollen Stadtgrenzen künftig noch weniger eine Rolle spielen. Bitterfeld-Wolfen und Sandersdorf-Brehna haben Ende Juli eine neue Vereinbarung über die gegenseitige Unterstützung ihrer Feuerwehren geschlossen.

Die Regelung umfasst Brandbekämpfung, Hilfe bei Unglücksfällen und Unterstützung bei anderen Notständen.

Drehleiter aus Bitterfeld steht Nachbarstadt zur Verfügung

Bitterfeld-Wolfen stellt im Rahmen der Vereinbarung insbesondere die Drehleiter sowie ein Tanklöschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Bitterfeld bereit.

Die Fahrzeuge werden einschließlich der erforderlichen Besatzung entsandt.

Für bestimmte Einsatzlagen erfolgt die Alarmierung automatisch über die Alarm- und Ausrückeordnung.

Auch gemeinsame Übungen vorgesehen

Die Zusammenarbeit beschränkt sich nicht auf reale Einsätze.

Auch gemeinsame Übungen in Gebäuden sind Bestandteil der Vereinbarung.

Dadurch sollen sich Einsatzkräfte, Fahrzeuge und Abläufe bereits vor einem Ernstfall besser aufeinander einstellen.

Spezialisierte Technik muss nicht jede Stadt doppelt vorhalten

Gerade Drehleitern und andere Spezialfahrzeuge sind teuer.

Interkommunale Kooperation kann deshalb helfen, vorhandene Technik besser auszulasten, ohne überall dieselben Fahrzeuge vorhalten zu müssen.

Für Einwohner bedeutet die Vereinbarung vor allem eines: Bei großen Einsätzen soll benötigte Hilfe schneller und verlässlicher verfügbar sein.

Quellen

Stadt Bitterfeld-Wolfen – Interkommunale Vereinbarung mit Sandersdorf-Brehna zum abwehrenden Brandschutz, 28. Juli 2026.

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