Berlin hat mehr als sieben Milliarden Euro in seine Schulen investiert, und rund 62.000 zusätzliche Plätze sind entstanden, seit die Schulbauoffensive vor zehn Jahren begann.

Die Bilanz umfasst 41 neue Schulgebäude, 119 modulare Ergänzungsbauten und 76 neue Sporthallen. Der Senat will damit zeigen, wie stark die Bildungsinfrastruktur seit dem Start des Programms gewachsen ist.

Hinter den Zahlen stehen Neubauten, Erweiterungen und zusätzliche Kapazitäten in vielen Bezirken. Die Offensive reagiert auf wachsende Schülerzahlen und einen Sanierungsbedarf, der sich über Jahre aufgebaut hatte.

Modulare Gebäude schaffen schnell Platz

Eine besondere Rolle spielen dieBerlin hat mehr als sieben Milliarden Euro in seine Schulen investiert, und rund 62.000 zusätzliche Plätze sind entstanden, seit die Schulbauoffensive vor zehn Jahren begann.

Die Bilanz umfasst 41 neue Schulgebäude, 119 modulare Ergänzungsbauten und 76 neue Sporthallen. Der Senat will damit zeigen, wie stark die Bildungsinfrastruktur seit dem Start des Programms gewachsen ist.

Hinter den Zahlen stehen Neubauten, Erweiterungen und zusätzliche Kapazitäten in vielen Bezirken. Die Offensive reagiert auf wachsende Schülerzahlen und einen Sanierungsbedarf, der sich über Jahre aufgebaut hatte.

Modulare Schulgebäude schaffen schnell Platz

Eine besondere Rolle spielen die modularen Ergänzungsbauten. Berlin konnte sie häufig schneller planen und errichten als vollständig neue Schulen. Sie erweitern bestehende Standorte um Klassenräume, Fachräume, Mensen und Aufenthaltsbereiche.

Die Module sollen dennoch dauerhaft nutzbar sein. Moderne Grundrisse, gute Energiewerte und flexible Räume unterscheiden sie von früheren provisorischen Lösungen. Schulen können dadurch auf steigende Schülerzahlen reagieren, ohne jahrelang auf einen großen Neubau warten zu müssen.

Die 119 Ergänzungsbauten bilden deshalb einen wichtigen Teil der bisherigen Bilanz. Sie verteilen die neuen Kapazitäten über zahlreiche Bezirke und entlasten besonders stark ausgelastete Standorte.

41 neue Schulen und 76 Sporthallen

Neben den Erweiterungen hat Berlin 41 neue Schulgebäude fertiggestellt. Viele Neubauten verbinden Unterrichtsräume mit Mensen, Bibliotheken, Gemeinschaftsflächen und modernen Fachkabinetten.

Auch der Sport gehört zur Schulbauoffensive. Insgesamt entstanden 76 neue Sporthallen. Sie stehen nicht nur den Schulen zur Verfügung, sondern können teilweise auch von Vereinen genutzt werden.

An der Umsetzung beteiligen sich die Senatsverwaltungen, die Bezirke und landeseigene Unternehmen. Dazu gehören die HOWOGE und die Berliner Immobilienmanagement GmbH. Die Vielzahl der Beteiligten soll große Projekte beschleunigen, erhöht jedoch zugleich den Abstimmungsbedarf.

Schulbau bleibt eine Daueraufgabe

Die bisher geschaffenen Plätze lösen nicht alle Probleme. Berlin muss weiterhin neue Schulen bauen und bestehende Gebäude sanieren. Steigende Baukosten, knappe Grundstücke und lange Planungsverfahren erschweren viele Vorhaben.

Gleichzeitig benötigen ältere Schulen neue Heizungen, moderne Sanitäranlagen und eine bessere digitale Ausstattung. Auch Brandschutz, Barrierefreiheit und energetische Sanierung verursachen erhebliche Kosten.

Der Senat muss deshalb Neubau und Bestand gleichzeitig im Blick behalten. Zusätzliche Schulplätze helfen nur dauerhaft, wenn die Gebäude technisch zuverlässig bleiben und genügend Personal für Unterricht und Betreuung zur Verfügung steht.

Berlin zieht im September Bilanz

Die Bildungsverwaltung will die Ergebnisse am 2. September 2026 im Neubau des Heinrich-Hertz-Gymnasiums am Ostbahnhof vorstellen. Vertreter aus Politik, Schulen, Bezirken, Architektur und Bauwirtschaft sollen dort über die Erfahrungen der vergangenen zehn Jahre sprechen.

Im Mittelpunkt stehen auch die kommenden Aufgaben. Berlin benötigt weiterhin moderne Lernorte, kurze Schulwege und ausreichend Kapazitäten in wachsenden Wohngebieten. Die Schulbauoffensive bleibt deshalb eines der größten Investitionsprogramme der Hauptstadt.

Quelle: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Pressemitteilung vom 24. August 2026