Vom 3. bis 9. August läuft die europaweite ROADPOL-Kontrollwoche „Speed“. Berlin beteiligt sich an der Aktion und erhöht in dieser Zeit die Zahl der Geschwindigkeitsmessungen.
Kontrollen im gesamten Stadtgebiet möglich
Die Polizei kann sowohl stationäre Anlagen als auch mobile Messtechnik und Anhaltekontrollen einsetzen.
Konkrete Messstellen werden nicht vollständig im Voraus bekannt gegeben. Kontrollen sind besonders an bekannten Unfallstellen, Baustellen, Hauptverkehrsstraßen und sensiblen Einrichtungen möglich.
Überhöhtes Tempo erhöht Unfallfolgen
Bereits geringe Geschwindigkeitsunterschiede können den Anhalteweg deutlich verlängern. Bei Zusammenstößen mit Fußgängern und Radfahrern steigt mit zunehmendem Tempo zudem das Risiko schwerer oder tödlicher Verletzungen.
Die Aktionswoche soll deshalb nicht nur Verstöße ahnden, sondern auch an die Einhaltung geltender Begrenzungen erinnern.
Bußgelder und Fahrverbote möglich
Abhängig von der Höhe der Überschreitung drohen Verwarnungs- oder Bußgelder, Punkte in Flensburg und Fahrverbote.
Die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen ändern sich während der Kontrollwoche nicht. Lediglich die Kontrolldichte wird erhöht.
Ergebnisse werden später ausgewertet
Nach dem Ende der Speedweek veröffentlichen Polizeibehörden häufig Zahlen zu kontrollierten Fahrzeugen und festgestellten Verstößen.
Die Ergebnisse können Hinweise darauf geben, an welchen Straßen besonders häufig zu schnell gefahren wird.
Quellen
European Roads Policing Network ROADPOL, Kontrollkalender 2026 mit der Aktionswoche „Speed“, Stand August 2026.
Polizei Berlin, Informationen zu Geschwindigkeitskontrollen und Verkehrssicherheit, Stand 3. August 2026.