Mehrere Monate in einer internationalen Kulturmetropole zu arbeiten, kann Künstlern neue Kontakte, Perspektiven und Arbeitsmöglichkeiten eröffnen. Das Land Berlin finanziert dafür erneut eine Reihe von Residenzen.
Bewerbungen bis zum 15. September
Die Ausschreibung für die Kulturaustauschstipendien des Landes Berlin hat am 3. August begonnen. Bewerbungen können bis zum 15. September 2026 um 14 Uhr elektronisch eingereicht werden.
Zur Auswahl stehen Aufenthalte in Istanbul, New York, Tokio und Paris. Bewerber dürfen sich nur für einen Standort entscheiden.
Drei Monate in Istanbul, New York oder Tokio
Für bildende Künstler werden jeweils dreimonatige Aufenthalte in Istanbul, New York und Tokio angeboten.
In Istanbul sind zwei Zeiträume vorgesehen: September bis November 2027 sowie März bis Mai 2028. In New York und Tokio ist jeweils ein Aufenthalt von September bis November 2027 ausgeschrieben.
Paris bietet mehrere künstlerische Sparten
In Paris werden sechsmonatige Residenzen für Musiker und Komponisten sowie für Künstler aus den Bereichen bildende Kunst, Literatur, Tanz und Comic vergeben.
Die Aufenthalte finden in Zusammenarbeit mit der Cité Internationale des Arts statt und reichen teilweise bis ins Frühjahr 2028.
Neben der finanziellen Unterstützung bieten die Programme Zugang zu Ateliers, Netzwerken und internationalen Kulturinstitutionen.
Bewerbung muss vollständig digital erfolgen
Anträge und Anlagen müssen elektronisch eingereicht werden. Nach Ablauf der Frist können begonnene Übertragungen nicht mehr abgeschlossen werden.
Interessierte sollten deshalb die Informationsblätter frühzeitig prüfen und die teilweise englischsprachigen Unterlagen nicht erst am letzten Tag vorbereiten.
Quellen
Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt – Ausschreibung der Kulturaustauschstipendien 2027 und 2028, gestartet am 3. August 2026
Berlin: Künstler können sich für internationale Residenzen bewerben
Bis zum 15. September vergibt Berlin Stipendien für Aufenthalte in Istanbul, New York, Tokio und Paris. Die Programme richten sich an mehrere künstlerische Sparten.