Professionell arbeitende Jazzmusiker, Gruppen, Kuratoren und Veranstalter können sich ab sofort um Fördermittel des Landes Berlin für das Jahr 2027 bewerben.
Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hat zwei Förderprogramme ausgeschrieben. Dazu gehören Arbeitsstipendien und Projektförderungen für den Bereich Jazz.
Die Antragsfrist endet am Montag, dem 14. September 2026, um 14 Uhr.
Arbeitsstipendien für künstlerische Entwicklung
Die Arbeitsstipendien richten sich an professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler, Gruppen sowie Kuratorinnen und Kuratoren, die im Bereich Jazz tätig sind.
Gefördert werden unterschiedliche Formen der künstlerischen Arbeit. Dazu zählen Interpretation, Forschung, Recherche, Komposition und Kuration.
Auch Studioaufnahmen, Tourneen und die Entwicklung neuer Projekte können Bestandteil der geförderten Arbeit sein.
Förderung für Veranstaltungen und Festivals
Mit der Projektförderung unterstützt das Land zeitlich begrenzte und nicht kommerzielle Vorhaben aus Jazz und improvisierter Musik.
Dazu gehören Einzelveranstaltungen, Veranstaltungsreihen und Festivals. Förderfähig sind außerdem innovative und vernetzende Projekte.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Vorhaben, die Frauen im Jazz stärken und ihre Sichtbarkeit erhöhen.
Jury entscheidet über Anträge
Über die Projektförderung entscheidet eine Fachjury.
Ihr gehören Max Arsava, Maxi Broecking, Ganna Gryniva, Anne Mette Iversen und Jo Wespel an.
Die Mitglieder bewerten die eingereichten Vorhaben nach den Vorgaben des Förderprogramms.
Online-Information für Antragsteller
Für interessierte Antragsteller bietet die Senatsverwaltung am Montag, dem 10. August 2026, Online-Informationsveranstaltungen an.
Die Veranstaltungen werden in deutscher Sprache durchgeführt. Dort sollen Fragen zu Voraussetzungen, Antragstellung und Förderbedingungen beantwortet werden.
Quellen
Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Berlin – Pressemitteilung „Förderprogramme im Bereich Jazz für 2027 ausgeschrieben“, veröffentlicht am 4. August 2026.