Waldpflege rund um Bergen bedeutet zunehmend mehr als das Fällen einzelner kranker Bäume. Die Stadt lässt ihre Bestände in Rugard, Raddas und Stadthof regelmäßig pflegen und schrittweise umbauen. Dabei müssen Naturschutz, Erholung und Verkehrssicherheit zusammengebracht werden.

Die Bewirtschaftung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Forstverwaltung.

Die betreffenden Waldflächen gehören zu den wichtigen grünen Bereichen der Stadt.

Klimawandel erhöht den Handlungsbedarf

Trockenperioden, Stürme und Schädlingsbefall belasten Wälder zunehmend.

Bestände, die überwiegend aus wenigen Baumarten bestehen, können besonders anfällig sein.

Beim Waldumbau wird deshalb versucht, langfristig stabilere Mischbestände zu entwickeln.

Rugard ist gleichzeitig Freizeitgebiet

Besonders sensibel ist der Rugard.

Das Gebiet wird von Einwohnern und Touristen zum Spazieren, Radfahren und für Freizeitaktivitäten genutzt.

Damit muss die Stadt auch gewährleisten, dass Wege möglichst sicher bleiben.

Abgestorbene oder geschädigte Bäume können entlang stark genutzter Wege ein Risiko darstellen.

Eingriffe sorgen regelmäßig für Diskussionen

Baumfällungen werden von Bürgern häufig kritisch wahrgenommen.

Nicht jeder Eingriff bedeutet jedoch, dass Waldflächen dauerhaft verschwinden.

Forstwirtschaftlicher Waldumbau kann gerade darauf zielen, nach der Entnahme einzelner Bäume neue, widerstandsfähigere Bestände aufzubauen.

Für Bergen bleibt die langfristige Entwicklung seiner Stadtwälder deshalb eine dauerhafte Umweltaufgabe.

Quellen

Stadt Bergen auf Rügen – Informationen zu Waldpflege und Waldumbau in Rugard, Raddas und Stadthof.