Der schwere Kellerbrand im Wilhelm-Pieck-Ring in Bergen auf Rügen war nach den Ermittlungen der Polizei kein Fall von Brandstiftung. Ein Brandursachenermittler kam zu dem Ergebnis, dass das Feuer vom Akku eines im Keller abgestellten Pedelecs ausging.

Der Brand hatte erhebliche Folgen für die Bewohner des Mehrfamilienhauses.

Starker Rauch und Ruß breiteten sich im Hausflur aus.

Bewohner mussten über Drehleiter gerettet werden

Zahlreiche Menschen konnten ihre Wohnungen nicht mehr über das Treppenhaus verlassen.

Feuerwehrkräfte brachten Bewohner deshalb unter anderem mit einer Drehleiter in Sicherheit.

Zwei Menschen erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und wurden vorsorglich im Krankenhaus Bergen behandelt.

Hausaufgang zunächst unbewohnbar

Die Rauch- und Rußentwicklung war so stark, dass der betroffene Hausaufgang zunächst nicht mehr bewohnt werden konnte.

Die Mieter mussten in Ersatzwohnungen untergebracht werden.

Die Polizei bezifferte den Sachschaden auf mindestens 100.000 Euro.

65 Feuerwehrkräfte im Einsatz

Neben Bergen waren auch die Feuerwehren aus Putbus, Patzig und Sehlen beteiligt.

Insgesamt waren 65 Einsatzkräfte vor Ort.

Der Fall zeigt zugleich das besondere Risiko größerer Lithium-Ionen-Akkus.

Beschädigte oder technisch fehlerhafte Akkus können sich stark erhitzen und Brände auslösen, die sich nur schwer kontrollieren lassen.

Quellen

Polizeipräsidium Neubrandenburg – Ermittlungsergebnis zum Kellerbrand im Wilhelm-Pieck-Ring vom 11. Juli 2026.