Bei einem Brand in einer sozialen Einrichtung in Beeskow ist ein Bewohner verletzt worden. Der Mann hatte nach den bisher bekannten Angaben versucht, das Feuer selbst zu löschen. Rund 65 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr bekämpften Rauch und Flammen.
Die Feuerwehr rückte mit einem größeren Kräfteaufgebot an. Der Einsatz konzentrierte sich darauf, den Brand einzudämmen, die betroffenen Räume zu kontrollieren und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Bewohner versucht Feuer selbst zu löschen
Der verletzte Bewohner soll noch vor oder während des Eintreffens der Feuerwehr einen eigenen Löschversuch unternommen haben. Dabei zog er sich Verletzungen zu.
Wie schwer diese waren und ob weitere Menschen medizinisch behandelt werden mussten, geht aus den frei zugänglichen Angaben bislang nicht hervor. Auch zur genauen Zahl der Bewohner in der Einrichtung wurden noch keine belastbaren Informationen veröffentlicht.
65 Feuerwehrkräfte bekämpfen Rauch und Flammen
An dem Einsatz waren nach regionalen Berichten rund 65 Feuerwehrleute beteiligt. Bei Bränden in Einrichtungen mit mehreren Bewohnern müssen neben der eigentlichen Brandbekämpfung auch Fluchtwege, angrenzende Zimmer und mögliche Rauchgasbelastungen geprüft werden.
Ob das Gebäude oder einzelne Räume vorübergehend unbewohnbar sind, wurde bislang nicht abschließend mitgeteilt.
Kriminalpolizei untersucht die Ursache
Nach Abschluss der Löscharbeiten übernahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen. Bei Gebäudebränden wird regelmäßig geprüft, wo das Feuer entstand und ob ein technischer Defekt, fahrlässiges Verhalten oder eine vorsätzliche Handlung infrage kommt.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegt keine öffentlich bestätigte Brandursache vor. Spekulationen über den Auslöser wären daher verfrüht.
Eigene Löschversuche können gefährlich sein
Kleine Entstehungsbrände können mit geeigneten Löschmitteln bekämpft werden, solange keine unmittelbare Gefahr besteht. Sobald sich Rauch stark ausbreitet oder Flammen auf Einrichtungsgegenstände übergreifen, sollte das Gebäude verlassen und der Notruf gewählt werden.
Besonders gefährlich ist Rauch. Schon wenige Atemzüge können zu schweren Vergiftungen führen. Die eigene Sicherheit und die Warnung weiterer Bewohner haben daher Vorrang vor dem Versuch, Sachwerte zu retten.
Weitere Ermittlungen abwarten
Die Polizei muss nun klären, in welchem Bereich das Feuer ausbrach und wie hoch der entstandene Schaden ist. Auch mögliche Auswirkungen auf den Betrieb der Einrichtung sind noch offen.
Sobald Polizei, Stadt oder Betreiber weitere gesicherte Angaben veröffentlichen, sollte der Beitrag entsprechend aktualisiert werden.