Wirtschaft aus Zwickau

Mercedes warnt vor Werksschließungen

In Ostdeutschland wächst die Angst um Auto-Jobs

Mercedes hält die Produktion in Deutschland international für zu teuer und warnt erstmals offen vor der möglichen Schließung zweier Werke. Gleichzeitig verschärft Volkswagen seinen Sparkurs. Nach massiven Protesten in Zwickau, Dresden, Chemnitz, Berlin und Brandenburg wächst die Sorge, dass Deutschlands Autokrise ganze Industrieregionen treffen könnte.

Zwickau, Chemnitz und Dresden

Deutsche Autobauer unter Druck – Sachsen vor großem Protesttag

Die neuen Halbjahreszahlen sind ernüchternd: Deutschlands große Autobauer verlieren Umsatz und Gewinn, während internationale Wettbewerber wachsen. Am Montag gehen Beschäftigte der Auto- und Zulieferindustrie bundesweit auf die Straße. In Sachsen sind mehrere große Aktionen geplant.

Industrie unter Druck

VW-Plan lässt Zwickau ab 2031 leerlaufen

Volkswagen kann dem Werk Zwickau ab 2031 keine Folgeproduktion garantieren, nachdem der Aufsichtsrat einen tiefgreifenden Konzernumbau gebilligt hat.

Gläubiger stimmen zu

Mauritius-Brauerei darf verkauft werden

Nach der Zustimmung der Gläubiger kann die insolvente Mauritius-Brauerei in Zwickau verkauft werden, während Käufer und Zeitpunkt noch offen sind.

Zukunft des Autowerks

VW Zwickau droht das Produktionsende

Volkswagen erwägt offenbar ein Ende der Fahrzeugproduktion in Zwickau im Jahr 2031. Die Pläne bedrohen zahlreiche Arbeitsplätze, obwohl eine endgültige Entscheidung noch aussteht.

Zehn Millionen Euro teure Anlage verschwindet nach nur zweieinhalb Jahren

Nach Lärmbeschwerden: XXL-Windrad in Oberwiera wird abgebaut

In Oberwiera im Landkreis Zwickau läuft der Rückbau eines der größten Windräder Sachsens. Die Rotorblätter sind bereits demontiert. Anwohner hatten seit der Inbetriebnahme über einen dauerhaften tieffrequenten Brummton geklagt. Selbst ein Austausch des Getriebes brachte keine ausreichende Verbesserung.

Aufsichtsrat stoppt Sparpaket vorerst – Beschäftigte bleiben dennoch in Sorge

VW-Werk Zwickau ohne Zukunftsgarantie: Warum eine Schließung ganz Ostdeutschland treffen würde

Volkswagen hat eine Schließung des Elektroauto-Werks in Zwickau bislang nicht beschlossen. Eine langfristige Standortgarantie gibt es jedoch ebenfalls nicht. Rund 8.000 Beschäftigte und zahlreiche Zulieferer fürchten um ihre Zukunft. Dabei investierte VW mehr als eine Milliarde Euro, um Zwickau zum ersten vollständig auf Elektroautos umgerüsteten Großserienwerk des Konzerns zu machen.

Tausende Industriearbeitsplätze in Gefahr

VW-Werk Zwickau vor ungewisser Zukunft: Der Osten darf nicht erneut die Rechnung für Konzernfehler zahlen

Volkswagen prüft einen drastischen Sparkurs, und das hochmoderne Werk in Zwickau gehört zu den Standorten, über deren Zukunft diskutiert wird. Rund 8.000 Beschäftigte und zahlreiche Zulieferer bangen um ihre Arbeitsplätze. Nach milliardenschweren Investitionen in die Elektromobilität darf der Konzern den Osten nicht erneut zum Verlierer eines Strukturwandels machen.

Existenzangst in Westsachsen

VW-Werk Zwickau bleibt vorerst offen – doch eine Zukunftsgarantie gibt es nicht

Der Volkswagen-Aufsichtsrat hat keine Schließung des Fahrzeugwerks Zwickau beschlossen. Aufatmen können die Beschäftigten trotzdem nicht: Eine langfristige Bestandsgarantie fehlt, Modelle werden verlagert und der Konzern will seine europäischen Produktionskapazitäten weiter verkleinern. Für Westsachsen geht es um weit mehr als ein Werk – auf dem Spiel steht das industrielle Rückgrat einer ganzen Region.