VW-Plan lässt Zwickau ab 2031 leerlaufen
Volkswagen kann dem Werk Zwickau ab 2031 keine Folgeproduktion garantieren, nachdem der Aufsichtsrat einen tiefgreifenden Konzernumbau gebilligt hat.
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Volkswagen kann dem Werk Zwickau ab 2031 keine Folgeproduktion garantieren, nachdem der Aufsichtsrat einen tiefgreifenden Konzernumbau gebilligt hat.
Nach der Zustimmung der Gläubiger kann die insolvente Mauritius-Brauerei in Zwickau verkauft werden, während Käufer und Zeitpunkt noch offen sind.
Volkswagen erwägt offenbar ein Ende der Fahrzeugproduktion in Zwickau im Jahr 2031. Die Pläne bedrohen zahlreiche Arbeitsplätze, obwohl eine endgültige Entscheidung noch aussteht.
Volkswagen prüft weitere Einsparungen, weil die bislang vereinbarten Maßnahmen nach Einschätzung der Konzernspitze nicht ausreichen.
Zwickau befragt ab Montag Besucher seiner Innenstadt, damit Stärken und Schwächen des Zentrums systematisch erfasst werden können.
Zwickau beteiligt sich an der bundesweiten Studie „Vitale Innenstädte 2026“, wobei ab Montag Besucher anonym befragt werden.
In Zwickau beginnt heute ein neuer Vollzeit-Lehrgang zum geprüften Industriemeister Metall. Die Weiterbildung läuft bis Mai 2027 und richtet sich an erfahrene Fachkräfte aus der Industrie.
Das August Horch Museum zeigt heute „100 Jahre Horch 8“. Insgesamt 13 Automobile dokumentieren die Geschichte des berühmten Achtzylinders.
Vereine, Kommunen und weitere Projektträger können noch bis zum 26. August Förderideen für die Region einreichen. Im aktuellen LEADER-Aufruf der Zukunftsregion Zwickau stehen insgesamt 365.000 Euro für Zuschüsse zur Verfügung.
Die Wirtschaftsjunioren Zwickau feiern am 29. August ihr 35-jähriges Bestehen. Das Unternehmernetzwerk bringt seit dreieinhalb Jahrzehnten junge Unternehmer und Führungskräfte aus der Region zusammen.
In Oberwiera im Landkreis Zwickau läuft der Rückbau eines der größten Windräder Sachsens. Die Rotorblätter sind bereits demontiert. Anwohner hatten seit der Inbetriebnahme über einen dauerhaften tieffrequenten Brummton geklagt. Selbst ein Austausch des Getriebes brachte keine ausreichende Verbesserung.
Porsche baut bis 2035 weitere 5.000 Stellen ab. Für Sachsen ist die Nachricht besonders brisant: Im Leipziger Werk läuft bereits ein eigenes Sparprogramm, dort sollen bis Ende August 200 feste Stellen wegfallen.
Volkswagen hat eine Schließung des Elektroauto-Werks in Zwickau bislang nicht beschlossen. Eine langfristige Standortgarantie gibt es jedoch ebenfalls nicht. Rund 8.000 Beschäftigte und zahlreiche Zulieferer fürchten um ihre Zukunft. Dabei investierte VW mehr als eine Milliarde Euro, um Zwickau zum ersten vollständig auf Elektroautos umgerüsteten Großserienwerk des Konzerns zu machen.
Volkswagen prüft einen drastischen Sparkurs, und das hochmoderne Werk in Zwickau gehört zu den Standorten, über deren Zukunft diskutiert wird. Rund 8.000 Beschäftigte und zahlreiche Zulieferer bangen um ihre Arbeitsplätze. Nach milliardenschweren Investitionen in die Elektromobilität darf der Konzern den Osten nicht erneut zum Verlierer eines Strukturwandels machen.
Der Volkswagen-Aufsichtsrat hat keine Schließung des Fahrzeugwerks Zwickau beschlossen. Aufatmen können die Beschäftigten trotzdem nicht: Eine langfristige Bestandsgarantie fehlt, Modelle werden verlagert und der Konzern will seine europäischen Produktionskapazitäten weiter verkleinern. Für Westsachsen geht es um weit mehr als ein Werk – auf dem Spiel steht das industrielle Rückgrat einer ganzen Region.